Devisen: Euro holt zum Dollar auf

Devisen: Euro holt zum Dollar auf

, aktualisiert 21. März 2016, 12:27 Uhr
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Der Euro kann zum Dollar zulegen. Doch von langfristigen Gewinnen kann nicht die Rede sein.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Euro setzt sich Mittag gegen den Dollar durch. Allerdings dürften er die leichten Gewinne nicht lange halten können. Experten erwarten, dass langfristig der strammere Fed-Kurs den Dollar in die Höhe treiben wird.

Der Euro hat am Montag leicht zum Dollar zulegen. Einige Experten gehen aber davon aus, dass die Gewinne der vergangenen drei Wochen nur kurzfristiger Natur sind und die Gemeinschaftswährung wieder zurückfallen wird.

Zuletzt war der Euro bei 1,1274 Dollar 0,1 Prozent fester. In den abgelaufenen drei Wochen hat der Euro insgesamt mehr als drei Prozent zum Greenback eingebüßt.

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Goldman Sachs Group hält dennoch daran fest, dass der Dollar seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen wird. „Nachdem sich die Fed so dovish gezeigt hat, ist die Begründung für ein Handeln aufgrund der Zinsunterschiede noch stärker geworden und nicht schwächer“, sagt Robin Brooks, Chef für Devisenstrategie bei Goldman. Die US-Wirtschaft werde umso stärker gegenüber Eurozone und Japan zulegen, fügt er hinzu.

Auch die Experten von Westpac Banking erwarten, dass sich der Dollar in den kommenden Monaten stabilisieren wird. Sie sagen voraus, dass der Euro im zweiten Halbjahr bis auf 1,06 Dollar absacken werde.

Der Euro stieg zum Schweizer Franken um 0,1 Prozent auf 1,0936 Franken, während die eidgenössische Währung zum Dollar nahezu unverändert bei 96,96 Rappen notierte. Zum Yen hielt sich der Euro kaum verändert bei 125,71 Yen, und die japanische Währung war bei 111,50 Yen ebenfalls praktisch konstant.

Quelle:  Handelsblatt Online
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