Devisen: Euro legt wieder etwas zu

Devisen: Euro legt wieder etwas zu

, aktualisiert 25. Februar 2016, 09:44 Uhr
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Nach einem zeitweisen Fall unter 1,10 Dollar konnte die europäische Gemeinschaftswährung die Marke zurückerobern.

Quelle:Handelsblatt Online

Die europäische Gemeinschaftswährung klettert wieder über 1,10 Dollar. Zupass kommt der positive Ausblick der EZB. Zwar bleibe die Inflation unter ihrem Ziel. Doch die Preisstabilität sieht sie gewährleistet.

Frankfurt am MainDer Euro hat am Donnerstag an die Erholung vom Vortag angeknüpft und leicht zugelegt. Die Gemeinschaftswährung stand am Morgen bei 1,1010 Dollar und damit etwas höher als am Vorabend. Erst zur Wochenmitte konnte der Euro eine längere Talfahrt beenden, die den Kurs seit Mitte des Monats um mehr als drei Cent auf zeitweise unter 1,10 Dollar gedrückt hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochmittag auf 1,0981 Dollar festgesetzt.

Trotz der jüngsten Kursverluste des Euro steige der Druck auf die EZB, die Geldschleusen im Kampf gegen die zu schwache Inflation weiter zu öffnen, sagte Expertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Ein fallender Euro verteuert Waren, die in die Eurozone eingeführt werden, und kann damit tendenziell die Inflation verstärken. Allerdings bleibt die Teuerung wegen der günstigen Energiepreise weiter deutlich unter der Marke von knapp zwei Prozent, bei die EZB die Preisstabilität als gewährleistet ansieht.

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Viele Experten rechnen daher bei der nächsten Zinssitzung der EZB im März mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik. Im Tagesverlauf könnten noch Daten zur Geldmenge und zur Kreditvergabe in der Eurozone und zum Auftragseingang in den USA für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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