Devisen: Euro tritt auf der Stelle

Devisen: Euro tritt auf der Stelle

, aktualisiert 01. April 2016, 08:45 Uhr
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Robuste US-Daten könnten den Euro ausbremsen.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Euro hat sich am Freitag kaum bewegt. Die Anleger warten auf eine Menge Konjunkturdaten. Besonders gespannt sind die Anleger auf die Daten zur Arbeitsmarktlage in den USA.

Frankfurt/Main Der Euro hat sich am Freitag im frühen Handel kaum bewegt. Am Vorabend war er wieder etwas unter 1,14 US-Dollar gefallen, nachdem er zwischenzeitlich bei 1,1412 Dollar den höchsten Stand seit Oktober erreicht hatte. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung am Freitag bei 1,1380 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1385 (Mittwoch: 1,1324) Dollar festgesetzt.

Der Auftrieb des Euro am Vortag war auf besser als erwartet ausgefallene Inflationsdaten aus der Eurozone zurückzuführen. Am Freitag stehen weitere Konjunkturdaten an, die für Bewegung am Devisenmarkt sorgen könnten. In der Eurozone werden am Vormittag Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Noch größere Beachtung dürften aber am Nachmittag aus den USA der Arbeitsmarktbericht und der ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe bekommen.

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„Robuste US-Daten könnten den Euro ausbremsen und einen weiteren Anstieg verhindern“, schreibt Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank-Hessen-Thüringen (Helaba). Die Daten stehen vor allem wegen ihrer Bedeutung für den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed im Fokus der Märkte. Zuletzt hatte eine Rede von Fed-Chefin Janet Yellen am Dienstag den Dollar deutlich geschwächt und den Euro im Gegenzug gestärkt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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