Devisen: Euro und Schweizer Franken fallen

Devisen: Euro und Schweizer Franken fallen

, aktualisiert 14. März 2016, 15:17 Uhr
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Zu Beginn der Woche fällt der Euro.

Quelle:Handelsblatt Online

Nachdem die EZB die Zinsen im Euro-Raum weiter gesenkt hat, schauen Devisenhändler bereits auf die US-Notenbank Fed. Am Mittwoch gibt sie ihren Zinsentscheid bekannt. Anleger sehen den Dollar am Montag gestärkt.

Frankfurt am MainDer Euro hat am Montag den zweiten Tag in Folge zum Dollar nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel zuletzt um 0,4 Prozent auf 1,1102 Dollar.

Der größte Antriebsfaktor für den Wechselkurs am Montag war der Dollar, der gegenüber 13 der 16 wichtigsten Währungen anzog. Marktteilnehmer sehen laut Bloomberg-Daten zwar nur eine Wahrscheinlichkeit von vier Prozent, dass die Federal Reserve auf der Sitzung in dieser Woche die Zinsen erhöht. Zum Vergleich: Bei der Dezember-Sitzung wurde die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 77 Prozent veranschlagt.

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Dennoch sind Anleger offenbar von der Stärke des Dollars überzeugt. Angesichts des sich bessernden Konjunkturausblicks sehen Futures-Händler die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juni nun bei 51 Prozent, verglichen mit lediglich sechs Prozent vor einem Monat. „Der Markt preist die Fed wieder etwas ein“, sagt Vassili Serebriakov, Devisen-Stratege bei BNP Paribas in New York.

Der Schweizer Franken gab zum Euro um 0,1 Prozent auf 1,09676 Franken nach und fiel zum Dollar um 0,6 Prozent auf 98,79 Rappen. Der japanische Yen stieg zum Euro um 0,6 Prozent auf 126,19 Yen und gewann zum Dollar 0,2 Prozent auf 113,65 Yen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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