Devisen: Inflationsdaten belasten den Euro

Devisen: Inflationsdaten belasten den Euro

, aktualisiert 13. Mai 2016, 09:39 Uhr
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Eine Euromünze: Das aktuelle Minus bei den Inflationsdaten hat die Gemeinschaftswährung im frühen Handel belastet.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Euro ist nach der Veröffentlichung deutscher Konjunkturdaten gesunken und auf den tiefsten Stand seit Ende April gefallen. Die neuen Daten dürften vermutlich die EZB zu weiteren geldpolitischen Maßnahmen drängen.

FrankfurtAm Morgen fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung auf 1,1347 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Ende April. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1389 Dollar festgesetzt.

Am Morgen hatte das Statistische Bundesamt gemeldet, dass die Inflation in Deutschland im April erstmals seit Anfang 2015 wieder in den negativen Bereich gesunken war. Wegen der günstigen Energiepreise waren die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 0,1 Prozent gesunken. Seit geraumer Zeit versucht die EZB mit einem Öffnen der Geldschleusen gegen die schwache Inflation anzukämpfen. Die Währungshüter sehen die Stabilität der Währung erst bei einer Inflationsrate von knapp zwei Prozent als gewährleistet an.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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