DZ Bank: Quartalsergebnis bleibt hinter Vorjahreswert

DZ Bank: Quartalsergebnis bleibt hinter Vorjahreswert

, aktualisiert 24. Mai 2017, 17:47 Uhr
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Das genossenschaftliche Geldinstitut ist verhalten in das neue Jahr gestartet.

Quelle:Handelsblatt Online

Die vorsichtige Jahresplanung der DZ Bank wird nach dem Ende des ersten Quartals bestätigt. Im Vergleich zum Vorjahr blieb unterm Strich deutlich weniger. Die Gründe dafür sind laut Bankchef Kirsch vielfältig.

Frankfurt/DüsseldorfDie genossenschaftliche DZ Bank hält nach einem durchwachsenen ersten Quartal an ihrer vorsichtigen Planung für das Gesamtjahr 2017 fest. Mit 466 Millionen Euro lag das Konzernergebnis vor Steuern in den ersten drei Monaten unter dem Vorjahreswert von 559 Millionen Euro, wie DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch am Mittwoch bei der Hauptversammlung des Frankfurter Instituts in Düsseldorf ausführte. Das sei jedoch oberhalb der Erwartungen des Vorstandes gewesen, sagte Kirsch laut Redetext: „Operativ verzeichneten die meisten Gesellschaften einen guten Jahresstart.“

Zudem müsse beachtet werden, dass das Ergebnis des Vorjahresquartals durch außerordentliche positive Bewertungseffekte begünstigt gewesen sei, erklärte Kirsch. Zugleich seien die Bankenabgabe sowie die Zahlung an den genossenschaftlichen Garantiefonds für das Gesamtjahr bereits im ersten Quartal 2017 vollständig berücksichtigt worden.

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„Wir rechnen für die vereinigte Zentralbank weiterhin mit einem zufriedenstellenden Geschäftsergebnis für das Gesamtjahr 2017“, bekräftigte Kirsch. Zum 1. August hatten sich die beiden verbliebenen genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ (Frankfurt) und WGZ (Düsseldorf) zur Zentralbank für Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken zusammengeschlossen. Für das laufende Jahr hatte Kirsch ein Vorsteuerergebnis am unteren Ende einer Spanne von 1,5 Milliarden bis 2 Milliarden Euro prognostiziert.

2016 hatte die DZ-Bank-Gruppe vor Steuern rund 2,2 Milliarden Euro verdient, unter dem Strich stand 1,6 Milliarden Euro Gewinn. Zu der Gruppe gehören unter anderen die Fondsgesellschaft Union Investment, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V Versicherung.

Quelle:  Handelsblatt Online
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