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Economy, Business & Finance: Ermittlungen gegen Hochtief-Tochter Leighton - Geschäfte im Irak im Fokus

Quelle: dpa

Die australische Hochtief-Tochter Leighton Holding hat beim Ausbau des irakischen Ölfördergeschäfts möglicherweise bestochen. Bei der Sparte Leighton Offshore Pte seien Zahlungen festgestellt worden, die vielleicht gegen eigene Regeln und auch gegen australische Gesetze verstoßen, teilte das Unternehmen am Montag in Sydney mit. Die Vorfälle seien unverzüglich den zuständigen Behörden gemeldet worden. Es sei derzeit vollkommen unklar, ob ein Verstoß gegen die Vorgaben des Konzerns oder gegen Gesetze vorliegt. Ob der Vorfall finanzielle Folgen für den Konzern haben wird, sei noch offen.

SYDNEYLeighton gehört zu 54 Prozent Hochtief, das seit vergangenem Jahr wiederum von der spanischen ACS kontrolliert wird. Der australische Baukonzern war jahrelang Ertragsperle im Hochtief-Konzern, hat aber ein schwieriges Jahr hinter sich, mit dem ersten Verlust im Geschäftsjahr 2010/11 (30. Juni) seit 25 Jahren. In den sechs Monaten Juli bis Ende Dezember lief das Geschäft aber wieder besser. Der Kurs der Leighton-Aktie gab am Montag aber weiter nach.

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Quelle: dpa
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