BERLINVor allem Textilhändler hatten es zu Beginn des Winters schwer. Wegen der viel zu milden Temperaturen blieb zunächst viel Ware liegen. Im Schlussverkauf waren nun warme Mäntel, dicke Strickpullis und Winterschuhe besonders gefragt. Es gab Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent. Auch Wintersportartikel wurden gut gekauft. Genaue Zahlen nannte der Handelsverband aber nicht.
"Mancher Wintersporthändler hofft nun, dass der Winter noch etwas länger andauert", betonte der HDE-Sprecher. Für viele sei das milde Wetter im Dezember und Januar bitter gewesen. "Da können zwei Wochen Kälte auch nichts retten." Die Schlussverkäufe sind aus Sicht des HDE "gelernte Termine", die schon seit Jahrzehnten die Kunden in die Läden locken. Seit dem Fall des Rabattgesetzes vor rund zehn Jahren ist der WSV eine freiwillige Angelegenheit, an der sich aber die meisten Händler orientieren.



