HONGKONG/MUMBAI/SHANGHAI/SINGAPUR/TOKIOEs gebe Spekulationen, dass der chinesische Premierminister Wen Jiabao das Wachstumsziel für das laufende Jahr nach unten revidierten könnte. Auch die Sparmaßnahmen in Europa dürften das Wachstum bremsen, und in den USA seien die Verkäufe bestehender Häuser im Januar weniger gestiegen als erwartet. Dazu kämen die rückläufigen Quartalszahlen und ein enttäuschender Ausblick des US-Computerherstellers Hewlett-Packard (HP). Entsprechend habe es nun nach mehreren freundlichen Börsentagen Gewinnmitnahmen gegeben, sagte ein Experte. Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, verlor 1,02 Prozent auf 847,25 Punkte. An der Börse in Tokio schloss der Nikkei-225-Index hingegen 0,44 Prozent fester bei 9.595,57 Punkten und damit auf einem neuen Halbjahreshoch - hier stützte der weiter schwache Yen, der die starke Exportwirtschaft des Landes begünstigt. Er rutschte gegenüber dem US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Juli vergangenen Jahres. Die angekündigte Ausgabe neuer Aktien im Gegenwert von 162,8 Milliarden Yen (zwei Milliarden US-Dollar) ließ die Mazda-Titel um knapp sieben Prozent absacken. In China zeigten sich die Börsen uneinheitlich: Der Shanghai Shenzhen CSI 300 Index, der die Aktien der 300 größten festlandchinesischen Unternehmen mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, gewann 0,34 Prozent auf 2.606,26 Punkte, während der Hongkonger Hang Seng 0,78 Prozent auf 21.380,99 Punkte einbüßte. In Singapur sank der FTSE Straits Times Index um 0,91 Prozent auf 2.968,34 Punkte und der Sensex 30 in Mumbai verlor 0,37 Prozent auf 18.078,50 Punkte. Der südkoreanische Kospi-Index schloss 1,03 Prozent tiefer bei 2.007,80 Punkten. Für die Titel des Technologiekonzerns Samsung Electronics ging es nach den enttäuschenden HP-Aussagen um 3,1 Prozent bergab.
Economy, Business & Finance: ROUNDUP/Aktien Asien: Mehrheitlich Verluste - Wachstumssorgen belasten
Quelle: dpa
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