
Uiii, die braven Frauen, die "in ihrer Freizeit pauken", während die faulen Männer nix außer Sportschau und Videospiele im Kopf haben...
Sorry, aber das ist kompletter Bullshit. Ich weiß natürlich nicht, wie das woanders aussieht, aber in meinem Bereich - der IT - kenne ich es nur so, daß die paar Frauen, die das studiert haben, eigentlich am Fach wenig Interesse haben und es zum größten Teil wegen Jobchancen trotzdem auf sich genommen haben. Aber Interesse an der Technologie? Selbständige Weiterbildung in der Freizeit? Neue Themen selbständig kennenlernen? Fehlanzeige auf breiter Front; da kenne ich NICHT EINE Frau, auf die das zuträfe.
Andersherum ist es aber ziemlich normal, daß männliche Geeks (es soll weibliche geben, aber ich habe noch keine davon getroffen) zuhause an der PC-Hardware rumfrickeln, alles mögliche Techno-Zeug wie NAS, Internet-Radio, Hard-Disk-Video-Recorder ins Heimnetz einbinden, das Zeug mit freier Firmware flashen, am Android-Handy rumbasteln (rooten, freie Firmware) - und dabei (teils fluchend, weil eben nicht immer alles so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat) so manches dazulernen, was auch dem Job in der Firma zugutekommt.
Ich habe z.B, aufgrund dieses "nutzlosen Zeugs", wie das auch gerne bezeichnet wird, in den letzten zwei, drei Jahren mein Gehalt verdoppeln (!) und dabei die vertragliche Arbeitszeit auf 80% (4-Tage-Woche) senken können. Das wäre ohne eigenständiges Dazulernen in der Freizeit ganz sicher nicht gegangen.
Und ich kenne wie gesagt nicht eine einzige Frau, die so etwas auch tun würde. Da wird nur gemacht, was die Firma verordnet und bezahlt.
-- HuHa (23 Jahre IT-Berufserfahrung)

Uiuiui. Da hat wiwo ein Faß aufgemacht. Als Bruder von 4 Schwestern und als Chef von aktuell 40 Damen, kann ich manchen, nicht allen, Aspekten beipflichten.
Alles was länger als der Mutterschutz ist, ist schon mal genau anzusehen. Wer die 3 Jahre Erziehungszeit will hat schon gekündigt. Wenn die Dame dann zurückkommt ist die Ersatzkraft(wenn man denn eine bekommt)eingearbeitet. Die Stellenbesitzerin hingegen nicht mehr. Wenn es keine Vertetung gab stellt sich die Frage: "Wird die Stelle überhaupt benötigt?"
Man kann vielen Damen sogar den nächsten Karriereschritt auf dem Silbertablett anbieten, Erfolg fraglich.
Den "Hühnerhof" gibt es auch ab und zu, nimmt aber ab.
Wir haben auch ein Kinderhaus eingerichtet, das geht von der Krippe bis zum Hort, Verbleib so lange wie nötig, keine Ferien.
Das ist der Renner in der Umgebung, wir können das KH nicht selbst auslasten.
Zum Problem können aber auch Ehefrauen werden, vorallem wenn die Teamkollegin nicht wie Quasimodo aussieht.
Auf alle Fälle, ich mag unsere Damen und es wird garantiert nicht langweilig.

Hallo,
ich bin ebenfalls Ingenieurin mit MBA und Kind und ich sehe es genauso, dass die Unterbrechung von 6 Monaten bzw. die folgende Teilzeitarbeit die wesentliche Ursache für den Karriereknick sind.
Und warum wollen die Frauen in der Kinderphase Teilzeit arbeiten bzw. zu Hause bleiben und nicht die Männer? Ganz einfach, weil Frauen bei gleicher Position viel weniger verdienen und die meisten Familien es sich nicht leisten können, dass der Mann länger als die beiden Vätermonate zu Hause bleibt.