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Arbeitserleichterung: Wie Virtuelle Persönliche Assistenten das Sekretariat ersetzen

von Markus Albers

Auch ohne Sekretariat lassen sich leidige Aufgaben delegieren – an sogenannte Virtuelle Persönliche Assistenten. Die nutzten bisher vor allem Amerikaner – jetzt gibt es den Service auch für Deutsche. Und die Arbeitserleichterung ist sogar erschwinglich.

Persönliche Assistentin Quelle: Nicholas Blechman
Persönliche Assistentin Quelle: Nicholas Blechman

Konferenzen koordinieren, Präsentationen vorbereiten, Arzttermine machen – ob beruflich oder privat: Es sind vor allem die repetitiven Routineaufgaben, die den Alltag vieler Manager fragmentieren, unproduktiv machen und, verglichen mit ihren Gehältern, unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen.

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Dabei wäre die Lösung so einfach: unwichtige Aufgaben werden weitergereicht, um sich mehr auf die kritischen Dinge konzentrieren zu können.

Das Konzept dahinter ist auch als Pareto-Prinzip bekannt, nach dem wir mit 20 Prozent unserer Aktivitäten in der Regel 80 Prozent der Ergebnisse erzielen. Und das lässt sich wesentlich leichter umsetzen, wenn wir jemanden haben, der die restlichen 80 Prozent Kleinkram für uns erledigt.

Zeitersparnis durch VPAs

Sicher, manch einer hat dafür Assistenten. Aber selbst die murren heute schon, wenn sie sich mit Nebensächlichkeiten herumplagen müssen oder Privates erledigen sollen. Und wer genauer hinschaut, kommt auch nicht umhin, festzustellen: Selbst dafür sind die hiesigen Helfer eigentlich schon zu teuer. Genau das Problem könnte sich bald lösen: durch sogenannte Virtuelle Persönliche Assistenten, kurz VPA.

Diese emsigen Gehilfen erledigen unangenehme oder zeitfressende Jobs für jedermann – recherchieren im Internet, organisieren Meetings, buchen Reisen oder Tische für Geschäftsessen.

Seinen Hauptvorteil zieht das Modell der VPA aus der sogenannten Geoarbitrage. Dabei profitieren die Kunden von weltweit unterschiedlichen Währungskursen, Lohnniveaus und Zeitzonen. Die Idee dahinter: Man nutzt die eigenen Ressourcen und die eigene Zeit intelligenter und effizienter, während der Rest ausgelagert und zeitversetzt bearbeitet wird – dort, wo es am günstigsten ist.

Weil die virtuellen Assistenten meist im Ausland und in Niedriglohnländern sitzen, kommen die Auftraggeber so fast durchweg günstiger weg, als wenn sie all die lästigen Jobs selbst erledigen würden. Und das gilt für Arbeitnehmer aller Ebenen. Breitband-Internet, Filesharing und IP-Telefonie machen es möglich.

Attraktive Alternative für Freiberufler

Hinzu kommt: Die zunehmend mobile und flexible Arbeitskultur, die uns mit dem Laptop ins Heimbüro oder ins Café entlässt, statt an den Schreibtisch zu ketten, macht es für Festangestellte, mehr aber noch für Freiberufler attraktiv, ihre persönliche Produktivität mittels Assistenten zu optimieren.

In den USA werden solche VPA schon seit einiger Zeit genutzt – Thomas Friedman schrieb darüber bereits in seinem Bestseller „Die Welt ist flach“ ebenso wie Timothy Ferriss im Buch „Die 4-Stunden-Woche“.

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19 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 10.05.2012, 20:03 UhrAnonymer Benutzer: My_PA_online

    Wir sind ein junges Start Up im Bereich persönliche Assistenz ...

    Bei Interesse können Sie sich gerne einen ersten Eindruck auf unserer Homepage verschaffen ... www.mypa-online.de

    Jedem Interessenten bieten wir an, unseren Service kostenlos zu testen.

    Herzliche Grüße!

  • 21.04.2012, 11:35 UhrAnonymer Benutzer: NicoAppel

    Deutsch-sprachige VPAs gehören mittlerweile zum festen Angebot für deutsche Unternehmen bzw. Selbständige. Es gibt zahlreiche Anbieter und Agenturen. Wichtig bei der Zusammenarbeit mit den Virtuellen Assistenten ist, die richtigen Werkzeuge einzusetzen und sich darüber im Klaren zu sein, was man genau wie erledigt haben möchte. Unterstützung beim Aufsetzen der Abläufe, in der Kommunikation mit den VPAs und andere hilfreiche Tipps rund um dieses Thema findet sich u.a. auf www.ioutsource.de

  • 11.04.2012, 17:08 UhrAnonymer Benutzer: Gruenderlexikon

    Ich habe das Buch "Die 4 Stunden Woche" gelesen und mich sogleich an die Arbeit gemacht, alle gängigen VPAs in eine Tabelle zu packen.
    Mit Telefonnummer, Preisen, Sprache, Exclusive/ besondere Tätigkeiten und vielen Infos mehr.
    Außerdem habe ich eine große Agentur getestet, erschreckend, aber lest selber meinen Bericht:

    http://www.gruenderlexikon.de/magazin/unsere-erfahrungen-mit-bpovia-com

    Viel Erfolg bei der Suche nach einem(r) geeigneten VPA.
    Torsten vom Gründerlexikon
    http://www.gruenderlexikon.de/

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