
Die Finanzkrise hinterlässt ihre Spuren bei den deutschen Angestellten: 82 Prozent der Arbeitnehmer fühlt sich ausgebrannt, 53 Prozent geben an, dass sie seit Beginn des Jahres mehr an Stress zu leiden haben. Das ergab eine Umfrage von Consumer Analysis Limited, die das Jobportal Careerbuilder in Auftrag gegeben hat. 450 Personen zwischen 18 und 70 Jahren nahmen an der Studie teil.
Bild: Fotolia.com1. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Chef
Nur wenn Ihr Chef weiß, dass sie im Urlaub nicht gestört werden wollen, kann er auf diesen Wunsch eingehen. Viele Vorgesetzte realisieren das Problem nicht, weil sie selbst auch immer erreichbar sind. Steht ein wichtiges Geschäft an, sollten Sie einen Kommunikationsweg für absolute Notfälle vereinbaren.
Bild: Fotolia.com2. Bleiben Sie nicht zu Hause
Wenn Sie Urlaub haben, fahren Sie am besten weg. Denn in den eigenen vier Wänden drängen sich schnell die häuslichen Pflichten auf, die man seit Jahren vor sich herschiebt. Auch an verlängerten Wochenenden empfehlen sich Ausflüge.
Bild: Fotolia.com3. Fahren Sie an die Küste
Eine Studie der britischen Universität Plymouth zeigt, dass sich die meisten Menschen am Meer am besten erholen können. Die Weite wirkt meditativ. Savannen und Berggipfel haben eine ähnliche Wirkung.
Bild: Fotolia.com4. Schalten Sie Handy und Laptop aus
Emails schreiben, mit den Mitarbeitern telefonieren und Kundentermine vereinbaren, ist im Urlaub tabu. Schalten Sie Ihren Laptop und das Handy am besten gar nicht erst an.
Bild: Fotolia.com5. Packen Sie den Kalender nicht zu voll
Nehmen Sie sich im Urlaub nicht zu viel vor. Wer im Beruf ständig Termine hat, sollte sich auf Reisen Freiräume schaffen und spontan entscheiden, was er an dem einen oder anderen Tag machen will. Von Stadt zu Stadt oder Nationalpark zu Nationalpark zu hetzen, ist nicht entspannend.
Bild: Fotolia.com6. Schaffen Sie Kontraste zum Alltag
Der Urlaub sollte unbedingt eine Abwechslung zu dem bieten, was Sie auf der Arbeit jeden Tag erleben. Sitzen Sie den ganzen Tag nur am Schreibtisch, kann Bewegung im Urlaub nicht schaden. Sind Sie geschäftlich ständig unterwegs, legen Sie besser mal die Beine hoch.
Bild: Fotolia.com7. Machen Sie mehrere Kurzurlaube
Alle Urlaubstage auf einen Schlag zu verbraten, ist nicht ratsam. Körper und Geist brauchen mehrmals im Jahr Auszeiten, in denen Sie sich regenerieren können.
Bild: obs8. Vermeiden Sie Streit mit Ihrer Reisebegleitung
Am besten legen Sie im Vorfeld fest, wer welchen Reisetag bestimmen darf. Damit sind Meinungsverschiedenheiten erst einmal abgewendet. Können Sie sich mit dem Vorschlag Ihrer Begleitung überhaupt nicht anfreunden, sollten sie für ein paar Stunden getrennte Wege gehen.
Bild: dapd9. Zwingen Sie sich nicht in den Liegestuhl
Wer denkt, nur absolute Ruhe kann entspannen, liegt falsch. Zwingen Sie sich nicht tagelang am Strand zu liegen, wenn Sie merken, dass Sie Bewegung brauchen. Aber: Übertreiben Sie es nicht! Es muss ja nicht an einem Tag Wildwasser-Rafting und am nächsten schon Felsklettern sein.
Bild: Fotolia.com10. Planen Sie Puffertage ein
Vor und nach dem Urlaub sollten Sie mindestens einen Tag frei haben, sonst wird es hektisch. Arbeiten Sie direkt am Tag nach Ihrer Rückkehr wieder, ist der Erholungseffekt schnell verpufft.
1. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Chef
Nur wenn Ihr Chef weiß, dass sie im Urlaub nicht gestört werden wollen, kann er auf diesen Wunsch eingehen. Viele Vorgesetzte realisieren das Problem nicht, weil sie selbst auch immer erreichbar sind. Steht ein wichtiges Geschäft an, sollten Sie einen Kommunikationsweg für absolute Notfälle vereinbaren.
51 Prozent der Arbeitnehmer gab zudem an, dass die Arbeitsbelastung seit Anfang des Jahres 2012 gewachsen sei. Der Grund: „Auf Grund der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa versuchen Unternehmen vielfach, ihr Produktivitätsniveau von vor der Rezession mit weniger Mitarbeitern aufrechtzuerhalten“, sagte Tony Roy, Geschäftsführer von Careerbuilder EMEA. Mehr mit weniger erreichen – das beeinflusst die Moral der Angestellten am Arbeitsplatz wohl negativ.
So viel Stress und Arbeitsdruck kann sich auch zum Nachteil der Unternehmen selbst auswirken, wie die Studie offenbart. Denn 30 Prozent der Mitarbeiter halten es für wahrscheinlich, in den kommenden 12 Monaten den Arbeitsplatz zu wechseln. 38 Prozent der Angestellten sieht sich bei ihrer derzeitigen Tätigkeit gar als überqualifiziert.
Droht den Unternehmen nun ein großer Arbeitnehmerverlust? Eher unwahrscheinlich. Schließlich fühlen sich 86 Prozent der deutschen Arbeitnehmer nach Angaben der Studie ihren Arbeitgebern verbunden.





















