Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten

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Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten

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Die richtigen Gedanken können heilen, wollen Psychologen festgestellt haben.

Die richtigen Gedanken können heilen, will eine Psychologin nachgewiesen haben. Dann klappt's auch mit den Kollegen besser.

Das Wichtigste sagt Barbara Fredrickson gleich vorweg: "Die Mechanismen der Verbindung zwischen positive Gefühlen und körperlicher Gesundheit bleiben ein Geheimnis", heißt der erste Satz in der Studie, die die Psychologieprofessorin an der University of North Carolina at Chapel Hill in der Zeitschrift "Psychological Science" veröffentlicht hat. Mit rechten, also exakt naturwissenschaftlich nachweisbaren Dingen geht es da also nicht zu. Dennoch will sie in einem Feldversuch gezeigt haben, dass Büroangestellte mit geistigen Übungen ihre guten Gefühle mehrten und sich dadurch stärker als Teil der Gemeinschaft wahrnahmen. Das habe auch positive körperliche Veränderungen im vegetativen Nervensystem in Gang gesetzt. Die Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie aktuell" berichtet darüber unter der Zeile: "Sich gesund meditieren".

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Fredrickson und Kollegen trainierten 65 Angestellte der University of North Carolina sechs Wochen lang jeden Tag für 15 Minuten die aus dem Buddhismus stammende sogenannte Liebende-Güte-Meditation (Loving-Kindness-Meditation oder Metta-Meditation). Und so funktioniert sie:

Man sitzt mit geradem Rücken und überkreuzten Beinen auf einem Kissen am Boden. Die Hände werden auf den Oberschenkeln abgelegt. Diese aufrechte Haltung sollte sich locker und nicht verspannt anfühlen.

Psychologie Die Deutschen sollten wieder träumen

Der Psychologe Stephan Grünewald sieht Deutschland als eine "erschöpfte Gesellschaft". Er empfiehlt die Besinnung auf die schöpferische Kraft des Traumes.

Für den Psychologen und Buchautor Stephan Grünewald ist das Träumen die Voraussetzung für Kreativität und Innovation. Quelle: Presse

Man sagt sich still und wiederholt den von "liebender Güte" getragenen, aufrichtigen Wunsch nach Glück vor, zum Beispiel mit dem Satz: "Möge ich voller Freude sein." Teilnehmer berichten dabei von einem Gefühl der Wärme in Brust und Bauch. Zwischen diesen Gedanken kann man auf den eigenen Atem achten, zum Beispiel den Luftstrom an den Nasenflügeln oder die sich hebende Bauchdecke.

Dazu gehört aber auch, dass die Güte-Gedanken sich erweitern: In der ersten Woche denkt man nur an sich selbst, in der zweiten Woche wünscht man da Glück auch geliebten Menschen, in der dritten Woche allen Bekannten, in der vierten Woche auch Fremden und ab der fünften allen Menschen.

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