Arbeitslosigkeit: Mehr Akademiker ohne Job als Meister

Arbeitslosigkeit: Mehr Akademiker ohne Job als Meister

Seit 37 Jahren war die Quote arbeitsloser Akademiker so niedrig wie aktuell. Trotzdem zeigt sich, dass es mehr arbeitslose Deutsche mit Studienabschluss gibt als Meister und Techniker.

Die Arbeitslosenquote für Akademiker ist in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 37 Jahren gesunken. Mit 2,3 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2016 war sie knapp halb so hoch wie die für Arbeitslose mit einer beruflichen Ausbildung (4,2 Prozent), wie das IAB-Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag auf Grundlage eigener Berechnungen zur Arbeitslosigkeit nach Qualifikationen mitteilte.

Personen ohne Berufsabschluss sind demnach von Arbeitslosigkeit besonders betroffen: Bundesweit sei fast jeder Fünfte (19,1 Prozent) in dieser Gruppe ohne Arbeit. Die Quote sei aber um gut einen Punkt gesunken.

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Am geringsten ist das Risiko der Erwerbslosigkeit für Personen mit Fachschul-, Meister- und Technikerausbildung. Für sie werden laut IAB die Arbeitslosenquoten nach deutschem Muster seit 2006 nicht mehr getrennt ausgewiesen. Ihr Erwerbslosenquote nach international vergleichbarer ILO-Definition habe 2016 bei 1,7 Prozent gelegen. Die entsprechende Vergleichszahl für Hochschulabsolventen betrug demnach 2,4 Prozent.

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