Ausbildungsberufe: Deutschland wird Kaufmann

Ausbildungsberufe: Deutschland wird Kaufmann

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Der Beruf des Kaufmannes steht in der Gunst der Jugendlichen ganz weit oben.

Bei der Wahl ihrer Ausbildung sind deutsche Jugendliche nicht sonderlich kreativ: Seit neun Jahren entscheidet sich die Mehrheit für die immer gleichen neun Berufe. An der Spitze stehen die kaufmännischen Berufe.

Bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes haben sich die Jugendliche in Deutschland auch im vergangenen Jahr auf eine enge Auswahl beschränkt. Bei den 525.900 Ausbildungsverträgen dominierten erneut die kaufmännischen Berufe, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Die beliebteste Lehre blieb Einzelhandelkaufmann oder -frau vor den Verkäufern und Kraftfahrzeugmechatronikern.

Das waren die häufigsten Ausbildungsberufe 2013

  • Platz eins

    Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 31.449 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen den Spitzenplatz.

  • Platz zwei

    Auf Platz zwei folgen Verkäufer beziehungsweise Verkäuferin. Bei Frauen belegen Kauffrau im Einzelhandel und Verkäuferin die Plätze eins und zwei bei den Ausbildungsberufen, bei Männern liegt der Kaufmann im Einzelhandel auf Platz zwei, der Verkäufer auf Platz sechs.

  • Platz drei

    Der dritthäufigste Ausbildungsberuf war 2013 der zum Kraftfahrzeugmechatroniker/-in. Bei Männern war dies im letzten Jahr sogar der beliebteste Lehrberuf.

  • Platz vier

    Auf Platz vier folgt der Industriekaufmann beziehungsweise die Industriekauffrau. Bei den Frauen rangiert dieser Beruf auf Platz fünf.

  • Platz fünf

    Platz fünf der beliebtesten Ausbildungsberufe geht an den Bürokaufmann beziehungsweise die Bürokauffrau. Gut ein Fünftel der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe, die bereits seit neun Jahren die Spitzengruppe bilden.

Zu den fünf häufigsten Lehrberufen zählten zudem die Industrie- und die Bürokaufleute. Die Spitzengruppe ist laut Bundesamt seit neun Jahren unverändert und macht ein gutes Fünftel aller begonnenen Ausbildungen aus. Erhebliche Unterschiede gibt es bei der Berufswahl nach dem Geschlecht: Während bei den jungen Frauen die Einzelhandelskauffrau am beliebtesten ist, wollten besonders viele junge Männer Kfz-Mechatroniker werden.

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Diese Ausbildungsberufe haben die höchsten Abbrecherquoten

  • 51,0

    Am häufigsten werfen junge Menschen die Lehre hin, die Kellner oder Kellnerin werden wollten.

  • 50,9

    50,9 Prozent derjenigen, die eine Ausbildung zum Umzugshelfer begonnen haben, halten nicht durch.

  • 49,5

    Auch den Beruf des Wachmanns haben sich 49,5 Prozent der Auszubildenden offenbar anders vorgestellt, als er letztlich ist.

  • 49,4

    Dichtauf folgen die Köche: Am Herd brechen 49,4 Prozent ihre Ausbildung ab.

  • 45,0

    45 Prozent der Kosmetiker-Azubis halten die Lehre nicht durch.

  • 44,3

    Auch bei den Gebäudereinigern ist die Abbrecherquote mit 44,3 Prozent sehr hoch.

  • 44,2

    Bei den Friseuren werfen 44,2 Prozent der Lehrlinge vorzeitig das Handtuch.

  • 43,7

    Und bei den Lkw-Fahrern brechen 43,7 Prozent vorzeitig ab.

Auch die schulische Vorbildung beeinflusst die Berufswahl. Bei Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung waren Industriekaufmann, Bankkaufmann sowie Kaufmann im Groß- und Außenhandel die häufigsten Ausbildungsberufe. Bei Jugendlichen ohne einen Hauptschulabschluss rangierte der Beruf Verkäufer auf Platz eins, gefolgt von Werker im Gartenbau beziehungsweise Gartenbauhelfer und Kaufmann im Einzelhandel.

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