Büro-Dresscode: Die Kleiderordnung zur Sommerhitze

25. Mai 2012
von Katja Köllen

Endlich ist die Sonne so richtig da und gleich geht das Stöhnen im Büro schon wieder los: Es ist zu warm. Kollegen lassen die Hüllen fallen, aber was ist dabei erlaubt?

Das weit geöffnete Fenster bringt kaum frischen Wind, draußen strahlt die Sonne vom leuchtend blauen Himmel und die Kollegen im Büro laufen häufiger zum Wasserspender als sonst: Es wird Sommer. Auf den Straßen begegnet man vermehrt Menschen mit riesigen Sonnenbrillen, in Sandalen und Sommershorts. Aber wer ins Büro fährt, braucht an warmen Tagen häufig länger vorm Kleiderschrank, denn bei vielen Kleidungsstücken ist man sich unsicher, ob es dem Dresscode entspricht.

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Darf ich den kürzeren Rock anziehen? Ist die schulterfreie Bluse okay? Und darf ich Ballerinas im Büro tragen? Während Frau sich mit solchen Fragen quält, geht es auch bei den männlichen Kollegen in eine ähnliche unsichere Richtung: Ist das Hemd mit kurzen Ärmeln kundentauglich? Darf ich bei fast 30 Grad Celsius auf die Krawatte verzichten? Und wie sieht es mit der schicken kurzen Hose aus?

Manche Kleidungsstücke, die vor einigen Jahren in kein Büro gepasst hätten, sind heute durchaus Business-tauglich, andere waren und sind noch immer ein absolutes No-Go. Es ist nicht immer so einfach wie die Entscheidung, dass die bauchfreie Bluse nicht geht oder der Bankangestellte nicht auf ein Hemd verzichten darf.

Ohne Kundenkontakt darf es legerer sein

Was erlaubt ist und was nicht, ist auch von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Wer in einem kleineren Kreis arbeitet, kleidet sich häufig lockerer als im großen Konzern. Grundsätzlich ist bei Hitze ein lockererer Dresscode möglich, aber eben nicht überall.

„Es richtet sich immer danach, in welcher Branche, in welchem Unternehmen und in welcher Position jemand arbeitet. Daraus lassen sich die Anforderungen an den Dresscode ableiten“, sagt Personal Shopper und Style Coach Andreas Rose.

Wer wiederum in der IT-Branche oder in einer Werbeagentur arbeite, habe natürlich einen anderen Dresscode als Mitarbeiter einer Bank oder eines Dax-Konzerns.

Zudem gilt, wer keinen Kundenkontakt hat, kann sich etwas legerer kleiden. „Wer viel Kundenkontakt hat, darf sich keine Besonderheiten erlauben“, so Rose.

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Kommentar | 1Alle Kommentare
  • 31.05.2012, 11:30 Uhrfrohnatur

    "Man darf keine Zehen sehen" - wirklich lächerlich, diese Diskussion um offenes Schuhwerk bei Frauen. Sind wir hier im Mittleren Osten?

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