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Digital Natives: Jeder Vierte wünscht sich eine Bindung ans Unternehmen

Digital Natives: Personaler verstehen junge Bewerber nicht

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Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn ist zwischen 2008 und 2012 um 20 Plätze im Beliebtheitsranking gestiegen. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern steht das Unternehmen dieses Jahr damit auf Platz 37 der beliebtesten Arbeitgeber. Bei den Ingenieuren rangiert der Konzern auf Platz 19.

Jeder Vierte wünscht sich eine Bindung ans Unternehmen

Für die Personalabteilungen bedeutet dies einen schwierigen Spagat. Denn unter der Generation Y gibt es mehr „Traditionalisten als gedacht. So unterschätzen Personalchefs auch den Wunsch nach Unternehmensbindung stark, den immerhin 27 Prozent der Digital Natives hegen. Zudem verkennen sie den hohen Stellenwert einer guten Work-Life-Balance. Nur jeder fünfte Personalchef hält dies wichtig für die Motivation, aber 40 Prozent der jungen Leute.

In einem sind sich Personalleiter einig: 90 halten Digital Natives für sehr selbstbewusst. „Die Generation Y ist sehr fordernd, erwartet ständiges Feedback: Wo genau stehe ich auf meinen Karriereweg? so von Rostys Erfahrung.

Nicht einseitig auf digitale Freaks einstellen

Konflikte mit der heutigen Generation 40-plus sind damit programmiert. Die Probleme beginnen schon bei der Kleiderordnung: Der unkonventionellere Stil der Generation Y ist für ältere Kollegen oft gewöhnungsbedürftig. „So mancher Vorgesetzte, der penibel auf seine Sockenfarbe achtet, tut sich schwer mit Metallstücken im Gesicht seiner Mitarbeiter, beobachtet Siemens-Mann von Rosty. Schnell aber merkten sie: Solche Äußerlichkeiten minderten die Qualität der Leute nicht.

„Die meisten Unternehmen haben ziemlich stereotype Vorstellungen von der Generation Y, sagt Stefan Ries, Berater bei Egon Zehnder. Mobil, digital vernetzt, karriereorientiert und risikofreudig - so lauten die verbreiteten Klischees. Der Grund: „Auffällige Gruppen wie die Piraten dominieren das Bild der Digital Natives in der Öffentlichkeit, sagt Psychologin Ruth Wagner, Projektleiterin der Stiftung Neue Verantwortung.

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Doch die Wahrheit ist komplizierter - was auch direkte Konsequenzen für das Personalmanagement hat. Firmen müssen sich viel individueller auf die Mitarbeiter einstellen. Ries sieht die Gefahr, dass Firmen sich zu einseitig ausrichten. Das schrecke Talente mit traditionelleren Vorstellungen ab. Das Fazit von Deller lautet: „Arbeitgeber, die sich einseitig auf digitale Freaks einstellen, haben verloren.

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