
Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn ist zwischen 2008 und 2012 um 20 Plätze im Beliebtheitsranking gestiegen. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern steht das Unternehmen dieses Jahr damit auf Platz 37 der beliebtesten Arbeitgeber. Bei den Ingenieuren rangiert der Konzern auf Platz 19.

ThyssenKrupp
Der Industrieriese aus Essen hat 16 Plätze gutgemacht und rangiert auf Platz 40 bei den beliebtesten Arbeitgebern der Wirtschaftswissenschaftler. Ein anderes Unternehmen, das bei Volkswirten und Betriebswirten an Beliebt stark zugenommen hat, ist...

EADS
Europas größter Luft- und Raumfahrt-, sowie zweitgrößter Rüstungskonzern, EADS, liegt auf Platz 38. Das ist eine Verbesserung von 14 Plätzen. Nicht weiter verwunderlich: EADS liegt in der Gunst der Ingenieure auf Rang neun.

Alstom
Bei den Ingenieuren hat der Energie- und Transport-Konzern Alstom die größten Sprünge in puncto Beliebtheit gemacht. Von Platz 61 ging es hoch auf Platz 41.

General Electric
Der US-Konzern General Electric ist bei deutschen Ingenieuren ebenfalls stark in der Achtung gestiegen. Auf der Beliebtheitsskala ging es um 16 Plätze nach oben - macht Rang 29.

ABB
Immerhin neun Plätze gut machte der Elektrotechnikkonzern ABB. Bei Ingenieuren liegt er auf Platz 25 der beliebtesten Arbeitgeber.

Electronic Arts
Bei den Informatikern stehen natürlich die Softwarekonzerne stärker im Focus als Industrieriesen wie ThyssenKrupp. Der Spielehersteller Electronic Arts ist auf der Beliebtheitsskala von Null auf Platz acht geschossen und ist somit der beste Neueinsteiger in der Bewertung.

Crytek
Ähnlich gut lief es für das deutsche Spielentwicklungsunternehmen Crytek. Auch die Frankfurter sind ein Neueinsteiger und schafften aus dem Stand Platz 16.

1&1 Internet
Der Internetanbieter 1&1 machte bei den Informatikern erstaunliche 37 Plätze gut und landet somit auf Platz 33 der beliebtesten Arbeitgeber.

Henkel
Für Chemiker und Biologen ist der Mischkonzern Henkel ein attraktiver Arbeitgeber: Bei den Naturwissenschaftlern steht das Unternehmen auf Platz elf, das ist eine Verbesserung um 20 Plätze.
Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn ist zwischen 2008 und 2012 um 20 Plätze im Beliebtheitsranking gestiegen. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern steht das Unternehmen dieses Jahr damit auf Platz 37 der beliebtesten Arbeitgeber. Bei den Ingenieuren rangiert der Konzern auf Platz 19.
Jeder Vierte wünscht sich eine Bindung ans Unternehmen
Für die Personalabteilungen bedeutet dies einen schwierigen Spagat. Denn unter der Generation Y gibt es mehr „Traditionalisten“ als gedacht. So unterschätzen Personalchefs auch den Wunsch nach Unternehmensbindung stark, den immerhin 27 Prozent der Digital Natives hegen. Zudem verkennen sie den hohen Stellenwert einer guten Work-Life-Balance. Nur jeder fünfte Personalchef hält dies wichtig für die Motivation, aber 40 Prozent der jungen Leute.
In einem sind sich Personalleiter einig: 90 halten Digital Natives für sehr selbstbewusst. „Die Generation Y ist sehr fordernd, erwartet ständiges Feedback: Wo genau stehe ich auf meinen Karriereweg?“ so von Rostys Erfahrung.
Nicht einseitig auf digitale Freaks einstellen
Konflikte mit der heutigen Generation 40-plus sind damit programmiert. Die Probleme beginnen schon bei der Kleiderordnung: Der unkonventionellere Stil der Generation Y ist für ältere Kollegen oft gewöhnungsbedürftig. „So mancher Vorgesetzte, der penibel auf seine Sockenfarbe achtet, tut sich schwer mit Metallstücken im Gesicht seiner Mitarbeiter“, beobachtet Siemens-Mann von Rosty. Schnell aber merkten sie: Solche Äußerlichkeiten minderten die Qualität der Leute nicht.
„Die meisten Unternehmen haben ziemlich stereotype Vorstellungen von der Generation Y“, sagt Stefan Ries, Berater bei Egon Zehnder. Mobil, digital vernetzt, karriereorientiert und risikofreudig - so lauten die verbreiteten Klischees. Der Grund: „Auffällige Gruppen wie die Piraten dominieren das Bild der Digital Natives in der Öffentlichkeit“, sagt Psychologin Ruth Wagner, Projektleiterin der Stiftung Neue Verantwortung.
Doch die Wahrheit ist komplizierter - was auch direkte Konsequenzen für das Personalmanagement hat. Firmen müssen sich viel individueller auf die Mitarbeiter einstellen. Ries sieht die Gefahr, dass Firmen sich zu einseitig ausrichten. Das schrecke Talente mit traditionelleren Vorstellungen ab. Das Fazit von Deller lautet: „Arbeitgeber, die sich einseitig auf digitale Freaks einstellen, haben verloren.“
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