Einkommen und Verlangen: Reiche wollen mehr Sex als Arme

Einkommen und Verlangen: Reiche wollen mehr Sex als Arme

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Seine Libido brachte ihn zu Fall: Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn mit seiner Frau Anne Sinclair. Er stürzte 2011 über die angebliche Vergewaltigung einer Hotel-Angestellten.

Je höher das Einkommen, desto stärker das sexuelle Verlangen - und umgekehrt. Das zeigt eine Studie einer Online-Partnervermittlung.

Dass ein hohes Einkommen sexuell attraktiv macht, ist bekannt und leicht nachzuvollziehen. Möglicherweise wirkt Geld aber nicht nur anziehend, sondern auch sexuell stimulierend. Eine neue Analyse der Online-Partnervermittlung eDarling, basierend auf 20.000 anonymisierten Persönlichkeitstests deutscher Mitglieder, zeigt: Menschen mit höherem Einkommen haben ein stärkeres sexuelles Verlangen!

Die Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Einkommen und partnerschaftlich relevanten Faktoren, darunter auch die Stärke des sexuellen Verlangens. In dem bei der Anmeldung auszufüllenden Persönlichkeitstest wird unter anderem die Frage nach dem sexuellen Verlangen gestellt.

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Die Analyse von 20.000 anonymisierten Persönlichkeitstests deutscher Mitglieder zeigte einen positiven Zusammenhang zwischen Einkommen und sexuellem Verlangen. Folgende Grafik zeigt den Prozentsatz derjenigen, die ihr sexuelles Verlangen sehr hoch eingeschätzt haben pro Einkommensgruppe. Insgesamt ist ein kontinuierlicher Anstieg des Anteils stark sexuell Motivierter über die Einkommensgruppen festzustellen.


Der Effekt war sehr konsistent – nicht nur über beide Geschlechter, sondern auch über verschiedene Kulturen hinweg. Wiebke Neberich, Psychologin bei eDarling, interpretiert das Ergebnis so: „Dieser Zusammenhang lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass ein höheres Einkommen mit einem höheren Selbstwertgefühl assoziiert ist." Wer viel verdient, erhält meist mehr Aufmerksamkeit, wird dadurch selbstsicherer im sozialen Umgang. "Fühlt man sich wohl in seiner Haut - sicher, erfolgreich und attraktiv, so wirkt sich das positiv auf die Libido aus“, sagt Neberich. Umgekehrt haben viele klinische Studien erwiesen, dass Depressionen sehr oft mit verminderter Libido einhergehen. Lustlosigkeit gilt als ein wichtiges Symptom von Depressionen.

Eine eindeutige Kausalität, also einen Ursache-Wirkung-Zusammenhang zwischen Geld und Libido kann die Studie allerdings nicht belegen. Es könnte also genauso gut sein, dass Menschen, die von Natur oder aus welchem Grund auch immer, ein höheres sexuelles Verlangen haben, eher nach höheren Einkommen streben als Menschen mit geringerer Libido.

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