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Gehaltsstudie: Wer schon sehr lange dabei ist, verdient häufig weniger

Gehaltsstudie: Was Manager in der Internet-Wirtschaft verdienen

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Leicht über dem Gehaltsdurchschnitt: Die Biotechnologie, mit +0,8 %.

Bild: dpa

Wer schon sehr lange dabei ist, verdient häufig weniger

Wie viel ein Manager in der Online-Branche verdient ist laut Umfrage insbesondere von der persönliche Verantwortung für Mitarbeiter sowie vom Umsatz abhängig. Auch Berufserfahrung steigert das Einkommen deutlich. Allerdings sehen sich Geschäftsführer mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung oft mit einem Gehaltsknick konfrontiert: Sie haben ihren Berufsweg in der Regel mit einem Verdienst begonnen, das sich deutlich unterhalb späterer Einstiegsniveaus bewegte. Ein Startnachteil, der sich im Verlauf der Karriere praktisch nicht mehr ausgleichen lässt, zumal Manager ihre Position zum Ende ihres Berufswegs seltener wechseln.

Geschäftsführer, die am Unternehmen beteiligt sind oder es selbst gegründet haben, sparen derweil am eigenen Verdienst: Sie nehmen um bis zu 25 Prozent geringere Verdienste in Kauf. Auch bei Unternehmen, die sich mittels Venture Capital finanzieren, sind aufgrund der Budgetvorgaben ebenfalls eher unterdurchschnittliche Chefgehälter üblich.

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Interessant auch der Gehaltsunterschied zwischen Aktiengesellschaften und GmbHs: Ein Vorstand verdient mit durchschnittlich 268.820 Euro im Schnitt ein Viertel mehr als ein Geschäftsführer. Generell werden in älteren Unternehmen höhere Gehälter vereinbart, die Firmengröße hingegen ist kaum ausschlaggebend. Dafür sind kleinere Unternehmen mit Lohnzusatzleistungen deutlich zurückhaltender, gewähren ihren Spitzenkräften dafür aber deutlich bereitwilliger Unternehmensbeteiligungen.

Nur zwölf Prozent der Geschäftsführer oder Vorstände muss auf Zulagen gänzlich verzichten. Mehr als zwei Drittel der Topkräfte hingegen verfügen über einen Dienstwagen, rund jeder Vierte erhält eine betriebliche Altersvorsorge, fast ebenso viele kommen in den Genuss von Aktienoptionen.

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Ein Nebenbefund der Studie, die aber nicht unwesentlich ist, war die Anzahl der weiblichen Teilnehmer: Mit einem Anteil von nur sieben Prozent waren sie in der Studie deutlich unterrepräsentiert. Der Grund dafür: ein geringer Anteil von Frauen in Chefpositionen.

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