Glücklich im Job: Diese 3 Faktoren beeinflussen die Zufriedenheit

Glücklich im Job: Diese 3 Faktoren beeinflussen die Zufriedenheit

Wie attraktiv ein Arbeitgeber ist, hängt auch davon ab, wie zufrieden die Mitarbeiter sind. Doch was beeinflusst die Zufriedenheit nachhaltig? Mehr Geld, Gratis-Kaffee, Home Office? Eine Studie gibt die Antwort.

Was macht Mitarbeiter eigentlich zufrieden? Seitdem ein kluger Kopf herausgefunden hat, dass zufriedene Menschen mehr leisten als unzufriedene, stellen sich Unternehmen mehr oder weniger intensiv der Frage, was sie denn tun müssen, um ihr Team zu glücklichen, produktiven Menschen zu machen.

Die einen versuchen es mit Gratisgetränken, die nächsten mit Arbeitsplätzen, die mehr an Abenteuerspielplätze erinnern und wieder andere setzen auf exklusive Incentives für ihre Top-Leister.

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Aber was davon beeinflusst die Zufriedenheit auf Dauer? Edenred, ein Anbieter von Gutscheinen und Gutscheinkarten für Mitarbeiter, Kunden und Vertriebspartner hat rund 14.000 Berufstätige aus 15 Ländern, darunter auch 800 Deutsche, befragen lassen, was sie bei der Arbeit nachhaltig zufrieden macht.

Das Edenred-Ipsos Barometers 2016 zum "Wohlbefinden am Arbeitsplatz" zeigt vor allem drei Faktoren, die weltweit über die Zufriedenheit von Angestellten entscheiden:

  1. die generellen Rahmenbedingungen
  2. die Aufmerksamkeit, die einem Vorgesetzte und Kollegen entgegenbringen
  3. die eigenen Empfindungen in Bezug auf die Arbeit

Die häufigsten Antworten auf die Frage, was das Wohlbefinden bei der Arbeit beeinflusst, fallen in die Kategorie "Rahmenbedingungen". Nämlich: Die befragten Mitarbeiter haben genaue Vorstellungen davon, was in ihrem Job von ihnen erwartet wird (weltweit sagten das 86 Prozent). Bei Problemen können sie außerdem auf die Unterstützung der Kollegen zählen (78 Prozent) und sie besitzen die nötige Ausstattung, um ihren Job machen zu können (77 Prozent).

Weiche Faktoren wie Spaß an der Arbeit, die Wertschätzung des Vorgesetzten oder ein motivierendes Arbeitsumfeld erreichen dagegen niedrigere Werte.

Interessant ist, wie die drei Faktoren in den jeweiligen Ländern wahrgenommen und gewichtet werden. So sind in Japan, der Türkei, China, Italien und Polen die Rahmenbedingungen am wichtigsten. Aufmerksamkeit zählt wenig, Empfindungen sind nahezu bedeutungslos.

Im Gegensatz dazu sind in Indien, Mexiko, Brasilien und Chile die Empfindungen am wichtigsten, hier haben die Rahmenbedingungen sehr wenig Bedeutung.

In Spanien, Großbritannien und den USA gewichteten die Befragten die drei Faktoren nahezu gleich.

In Deutschland, Belgien und Frankreich fehlt es den Arbeitnehmern dagegen an Aufmerksamkeit und Anerkennung ihrer Leistung. "Arbeitgeber sollten dies berücksichtigen und ihre Maßnahmen entsprechend anpassen", empfiehlt Christian Aubry, Geschäftsführer von Edenred Deutschland. In Deutschland dürfte also durchaus ein bisschen mehr gelobt werden.

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