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Karriereplanung: Beim Jobwechsel nichts überstürzen

17. Januar 2013
Viele Arbeitnehmer denken grade zu Beginn des Jahres über einen Jobwechsel nach. Dieser sollte aber nicht nur gut überlegt, sondern auch geplant sein. Quelle: dpaBild vergrößern
Viele Arbeitnehmer denken grade zu Beginn des Jahres über einen Jobwechsel nach. Dieser sollte aber nicht nur gut überlegt, sondern auch geplant sein. Quelle: dpa
von Kristin Schmidt

Gerade zu Beginn des Jahres denken viele Arbeitnehmer über einen Jobwechsel nach. Doch eine überstürzte Kündigung ist häufig die falsche Entscheidung. Wie Sie Für und Wider abwägen.

Sieben Prozent der deutschen Arbeitnehmer planen für das Jahr 2013 einen Jobwechsel, weitere 28 Prozent sind für einen Arbeitgeberwechsel offen. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des sozialen Netzwerks Xing. Und das obwohl gerade das erste halbe Jahr nicht von üppigen Stellenangeboten geprägt sein dürfte. "Wenn Sie aktuell keine spannende Position in Aussicht haben, sondern grundsätzlich über einen Jobwechsel nachdenken, sollten Sie bis zum Sommer warten", rät auch Jan Müller, Leiter des Europageschäfts von Futurestep, einem Spezialisten für Personalbeschaffung.

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Doch etwa ein Fünftel der Arbeitnehmer wird diesen Rat nicht hören wollen, denn sie sind unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Aber anstatt gleich das Weite zu suchen, schlägt Karriereberater Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader eine genaue Analyse vor, um zu sehen, was einen stört und wie man sich vielleicht doch wieder im alten Betrieb wohlfühlen kann.

Der Karriereexperte nennt vier zentrale Komponenten, die die Arbeitsstelle zum Top-Job oder eben zum riesen Flop werden lassen: der Vorgesetzte, die Kollegen, die Aufgaben und das Gehalt beziehungsweise die Arbeitsbedingungen.

Um zu sehen, ob die Lust am aktuellen Job noch zu retten ist, sollen die Arbeitnehmer diese vier Faktoren genau betrachten und sich folgende Fragen stellen:

Der Vorgesetzte

Was für ein Mensch ist mein Chef? Arbeite ich gerne für ihn? Erkennt er meine Leistung an? Sollten Sie feststellen, dass ihr Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten problematisch ist, stellen Sie sich eine weitere entscheidende Frage. Beruhen die Probleme auf seiner Persönlichkeit oder gibt es noch Wege, die zu einer besseren Zusammenarbeit führen könnten?

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