Karriereziele: Deutsche wollen 2016 mehr Freizeit

Karriereziele: Deutsche wollen 2016 mehr Freizeit

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Karriereziel 2016: weniger arbeiten und die Arbeit nach Feierabend im Büro lassen

Beförderung, mehr Geld, der große Karrieredurchbruch? Die Deutschen wollen 2016 lieber einen Gang zurückschalten, wie eine Umfrage zeigt. Weniger arbeiten und den Job lockerer sehen stehen auf der Liste ganz oben.

Die Karriereziele der Deutschen für 2016 sind eigentlich gar keine. Denn die Mehrheit möchte im kommenden Jahr weniger arbeiten und die Arbeit nicht mehr so ernst nehmen. Nur ein sehr kleiner Teil will mehr Zeit in seine Arbeit investieren oder sich um eine Beförderung bemühen. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Personaldienstleisters Manpower unter mehr als 1000 Deutschen ab 18 Jahren.

Demnach sind mehr Gelassenheit und eine stärkere Abgrenzung zwischen Beruflichem und Privatem die Top-Ziele der deutschen Arbeitnehmer für das kommende Jahr. 36 Prozent der Deutschen haben sich zum Ziel gesetzt, nach Feierabend besser abzuschalten, 32 Prozent haben sich "mehr Gelassenheit im Job" auf die Liste der guten Vorsätze geschrieben.

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Das sind die Top-Karriereziele der Deutschen für 2016

  • 36 Prozent

    Mehr als ein Drittel der Deutschen haben sich zum Ziel gesetzt, nach Feierabend besser abzuschalten, um sich ihrem Privatleben widmen zu können. Das ist das Ergebnis der Studie „Karriereziele 2016“ des Personaldienstleisters ManpowerGroup Deutschland.

  • 32 Prozent

    Mehr Gelassenheit im Job nehmen sich 32 Prozent vor. Sie wollen ihre Arbeit künftig lockerer nehmen.

  • 17 Prozent

    17 Prozent wollen 2016 effizienter arbeiten.

  • 15 Prozent

    15 Prozent wollen weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu haben. Ebenfalls 15 Prozent gaben an, im kommenden Jahr den Arbeitgeber wechseln zu wollen.

  • 12 Prozent

    Jeweils zwölf Prozent gaben an, die Zusammenarbeit mit den Kollegen verbessern zu wollen und ihre eigenen Kompetenzen selbstbewusster präsentieren zu wollen.

  • 11 Prozent

    Elf Prozent wollen sich 2016 im Job stärker engagieren.

  • 10 Prozent

    Jeweils zehn Prozent gaben an, im kommenden Jahr mehr Zeit in ihre Karriere investieren zu wollen beziehungsweise ein Studium oder eine Ausbildung beginnen/fortzuführen zu wollen.

  • 9 Prozent

    Jeweils neun Prozent wollen mehr netzwerken beziehungsweise sich neben dem Job weiterbilden.

  • 7 Prozent

    Sieben Prozent wollen sich um eine Beförderung bemühen.

  • 5 Prozent

    Jeweils fünf Prozent wollen im kommenden Jahr innerhalb ihres Unternehmens die Position wechseln beziehungsweise eine berufliche Auszeit nehmen.

Dagegen will sich nur gut jeder Zehnte im nächsten Jahr beruflich mehr engagieren beziehungsweise mehr Zeit für den Job investieren. Eine Beförderung oder ein Wechsel der Position innerhalb des Unternehmens ist nur für sieben beziehungsweise fünf Prozent ein Ziel für das kommende Jahr. Das Motto für 2016 lautet Entschleunigung.

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Aber es gibt auch Wünsche an den Arbeitgeber: 45 Prozent wollen 2016 mehr Gehalt. Dieser Anteil ist innerhalb eines Jahres um sechs Prozentpunkte gesunken. "Das Gehalt ist nicht mehr das Maß aller Dinge, es zählen viele weitere Faktoren", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. So wünscht sich jeder vierte Angestellte mehr Wertschätzung für seine Leistungen. 20 Prozent würden ihre Arbeitszeit gern selbstständig einteilen dürfen. Gesunken sind die Wünsche, vielseitigere Aufgaben zu erhalten sowie mehr Verantwortung übertragen zu bekommen. "Zu mehr Leistungen sind die Arbeitnehmer nur bereit, wenn das Gesamtpaket stimmt und sie in ihrer Entwicklung gefördert werden", so Brunes Fazit.

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