Konzentrationsschwäche: Das macht müde Mitarbeiter wieder munter

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Konzentrationsschwäche: Das macht müde Mitarbeiter wieder munter

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Tiefs bei der Arbeit sind ganz normal. Mit ein bisschen Bewegung, dem richtigen Snack und genügend Flüssigkeit schaffen es Angestellte aber wieder aus dem Tal.

Quelle:Zeit Online

Die Leistungsfähigkeit unterliegt einem Vier-Stunden-Rhythmus. Aber was tun, wenn das Mittagstief nicht enden will? Wir zeigen, wie sich der Arbeitstag meistern lässt.

Müde und unkonzentriert – so gut wie jeder kennt das Leistungstief, das einen oft nach dem Mittag erwischt. Schuld daran ist die im Lauf eines Tages stark schwankende Konzentration von Neurotransmittern wie Adrenalin und von Hormonen wie Cortisol. Diese bestimmen unseren Wachzustand. Haben wir viel davon im Blut, sind wir fit – sinkt die Konzentration im Blut, werden wir müde.

Generell gilt: Unsere Leistungsfähigkeit verändert sich im Vier-Stunden-Rhythmus. Bei den meisten Büroarbeitern mit einem Nine-to-five-Job kommen die Tiefs also gegen 10 Uhr am Vormittag, etwa um 14 Uhr, gegen 18 Uhr und schließlich gegen 22 Uhr. Am stärksten macht sich der Leistungsabfall nach der Mittagspause bemerkbar. Für unsere Konzentrationsfähigkeit gibt es sogar einen 90-Minuten-Rhythmus. Das ist auch in etwa die maximale Dauer, die man im Durchschnitt am Schreibtisch verbringen kann, ohne seine Tätigkeit zu unterbrechen. Die Konzentration beginnt allerdings schon nach etwa 20 Minuten erstmals nachzulassen. Doch was tun, wenn man zu schlapp ist, um produktiv arbeiten zu können und eine kurze Ruhepause nicht drin ist? Dann helfen diese kleinen Ratschläge:

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Raumklima und Beleuchtung sind entscheidend

Der Klassiker unter den Tipps gegen Müdigkeit ist: lüften! Die Binsenweisheit hilft tatsächlich. Sauerstoffmangel macht den Körper müde und führt zu Konzentrationsschwäche. Außerdem darf die Luft nicht zu trocken sein und soll eine angemessene Temperatur haben. Oft hilft schon, die Heizung etwas herunterzudrehen. Der Arbeitsschutz schreibt eine Raumtemperatur zwischen 20 und 23 Grad vor. Denn nicht nur stickige Hitze, auch Kälte macht müde.

Auch das Licht hat einen Einfluss auf unseren Wachzustand. Zu wenig Licht strengt die Augen stark an, das ermüdet. Der Arbeitsschutz schreibt eine Beleuchtung von mindestens 500 Lux vor. Besser ist es, wenn es noch heller ist. Zum Vergleich: An einem trüben Wintertag sind es schon rund 3.000 Lux. Aber nicht jede Lichtfarbe ist für Konzentration und Leistungsfähigkeit gleich gut geeignet. Blaues Licht, fanden Forscher heraus, macht produktiver und wacher. Sehr warmes, gelbes Licht dagegen wirkt beruhigend und ermüdend.

Bürogymnastik kann nicht schaden

Bewegung macht nicht nur munter, sie tut auch dem Rücken eines typischen Schreibtischarbeiters gut. Für die Wirbelsäule ist Sitzen eine Belastung. Schon nach den ersten drei bis fünf Berufsjahren in einem Sitzjob (und ohne Sport als Ausgleich) sind Veränderungen an den Muskeln auszumachen: Die Belastung ist besonders groß, wenn man schlaff auf dem Stuhl hängt oder den Arbeitsplatz nicht ergonomisch eingestellt hat. Dann müssen einige wenige Rückenmuskeln die Stabilität sichern und werden übermäßig beansprucht. Die Folge sind Verspannungen. Sie können bis zu einem Hexenschuss und Bandscheibenvorfall führen, weil Rücken- und Bauchmuskulatur verkümmern. Darum gilt, besonders bei Müdigkeit auf die richtige Haltung auf dem Stuhl zu achten und Übungen einzubauen, sofern das möglich ist. Fünf bis zehn Minuten Gymnastik lassen sich einfach in einer Pause unterbringen.

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