Bild: dpaKopieren ist ein großer Spaß: Besonders wenn der Vorgänger den Kopierer mit folgenden Einstellungen verlassen hat: 200 Prozent, DIN A3, 99 Kopien.
Bild: dpaBesonders lustige Zeitgenossen füllen statt Muntermacher wochenlang entkoffeinierten Kaffee in die Kaffeemaschine. Und irgendwann steigen sie - natürlich ohne Vorwarnung - auf eine selbstkreierte Espresso-Mischung um.
Bild: dpaUm Irritationen bei den Kollegen auszulösen, eignet sich das Angewöhnen folgender Marotte: den Arbeitsplatz jedes Mal mit Sagrotan desinfizieren, nachdem ein Kollege Ihren Schreibtisch berührt hat.
Bild: FotoliaMarotte Nummer vier: den Kollegen bei jeder Bitte zu fragen, ob er auch Pommes dazu haben möchte.
Bild: FotoliaGroßraumkollegen verärgert man am besten, indem man ausprobiert, zu welchen quietschenden Geräuschen Büromaterialien wie Stift, Lineal oder Maus denn so fähig sind.
Bild: FotoliaWer braucht schon jeden Tag eine Kantinenbegleitung? Ihre Ruhe haben Mitarbeiter, wenn sie sich im Gespräch plötzlich die Ohren zuhalten, um dem Kollegen zu verdeutlichen, dass das Gespräch nun beendet ist.
Bild: dpaVon wegen papierloses Büro! Um dies zu verdeutlichen: einfach einen Mülleimer mit dem Schild "Posteingang" neben - nein - auf dem Schreibtisch platzieren.
Bild: dpaUnd wie würden Sie reagieren, wenn sie beim Einsteigen in den Firmen-Fahrstuhl jedes Mal mit einem lauten "Die Fahrscheine, bitte!" begrüßt würden?
Bild: dpaIn Foren wird auch folgendes Vorgehen empfohlen, bei dem Kollegen garantiert irritiert reagieren: Mit den Händen die Melodie der deutschen Nationalhymne auf aufgeblasenen Wangen klatschen. Kurz vor Schluss "Nein, warte, ich habe es versaut" sagen und von vorn beginnen.
Bild: dpa"Lustig" bis extrem nervig ist auch, wenn plötzlich "Hasi" die Gehaltsverhandlung führt. Entscheiden Sie ruhig ohne Rücksicht auf Verluste, wie sie das Plüschvieh nebst selbst ernanntem Witzbold unter Ihren Kollegen wieder zum Schweigen bringen.
Kopieren ist ein großer Spaß: Besonders wenn der Vorgänger den Kopierer mit folgenden Einstellungen verlassen hat: 200 Prozent, DIN A3, 99 Kopien.
Multitasking soll die Effizienz und Produktivität steigern, tatsächlich führt die gleichzeitige Arbeit an mehreren Aufgaben jedoch zu einem erheblichen Konzentrations- und Leistungsverlust. Ein Beispiel: Telefonieren und Auto fahren. Soll man ohnehin nicht tun, jedenfalls nicht ohne Freisprechanlage. Was jedem einleuchtet, haben US-Forscher der Universität Utah in einem Test überprüft. Die Versuchspersonen saßen am Steuer eines Fahrsimulators und sollten während des Fahrens telefonieren, in einem weiteren Versuch sollten sie auch noch eine SMS verfassen.
Das Ergebnis: Ihre Leistungsfähigkeit sank um mindestens 40 Prozent. Gleichzeitig erhöhten sich die Stress-Werte der Probanden erheblich. Die Fehlerquote war ähnlich hoch wie sonst nur bei betrunkenen Fahrern mit einem Promillewert von 0,8.
Eine weitere Studie testete dieMultitasking-Fähigkeit von Havard-Studenten. Auch hier waren die Ergebnisse schlecht: Obwohl ausschließlich begabte und sogar einige hochbegabte Studierende unter den Probanden waren, fiel ihre Gedächtnisleistung teilweise auf die von achtjährigen Kindern ab. Manche Forscher nehmen sogar an, dass Multitasking den IQ senkt. Macht es also dumm?
Es macht zumindest nicht effizienter, produktiver oder leistungsfähiger. Neurowissenschaftler und Arbeitspsychologen haben das Phänomen über Jahre untersucht. Ihr Fazit: Neurobiologisch gibt es gar kein Multitasking. Das Gehirn kann sich nur auf eine, maximal zwei komplexe Tätigkeiten gleichzeitig konzentrieren, wie die französischen WissenschaftlerSylvain Charron und Etienne Koechlin herausgefunden haben.
Bild: FotoliaZeigen Sie, dass Sie sich auch für die geistige Gesundheit Ihrer Mitmenschen interessieren und stellen Sie Ihren Kollegen mysteriöse oder zweideutige Fragen. Notieren Sie ihre Antworten in einem Heft, auf das Sie
"Psychologische Profile" geschrieben haben und murmeln Sie dabei "sehr interessant, wirklich äußerst bemerkenswert."
Bild: dpaDieses Spiel eignet sich leider nur für Anhänger des christlichen Glaubens: Stehen Sie ruhig zu Ihrer Religion und beenden Sie jeden Ihrer Sätze mit "Amen" - schließlich leben wir in einer christlich geprägten Gesellschaft. Für Freunde der Esoterik bietet sich "Das habe ich in meiner Vision gesehen" an.
Bild: FotoliaKönnen sich Ihre Kollegen gut konzentrieren oder sind sie zu leicht abzulenken? Testen Sie die Konzentration Ihrer Mitmenschen, in dem Sie laut Zufallszahlen rufen, wenn einer Ihren Kollegen zählt oder etwas ausrechnet.
Bild: dapdWer nicht mit Hinz und Kunz in der Kantine essen möchte, sollte Anfragen, ob der Platz am Tisch noch frei ist, mit "Nein, tut mir leid. Ich erwarte noch jemanden aus Hollywood" beantworten. Das kommt besonders gut an, wenn Sie alleine am größten Tisch sitzen.
Bild: FotoliaEin freundlicher Empfang ist alles. Also zeigen Sie den neuen Kollegen oder dem Praktikanten, dass Sie sich für ihn oder sie interessieren. Fragen Sie zu allererst, welches Geschlecht der oder die neue hat.

Konzentrationsförderung Teil II: Benutzen Sie keine Punkte Kommas Ausrufe- oder Fragezeichen Egal wann oder wem Sie schreiben Besonders anspruchsvoll wird es wenn Sie gelbe Schrift auf weißem Grund benutzen und nur noch in kleinbuchstaben schreiben mal sehen wie gut das leseverständnis ihrer mitmenschen ist
Bild: dpaInformieren Sie Ihre Kollegen regelmäßig darüber, was Sie gerade machen. Auch Nachrichten wie: "Wenn mich jemand sucht, ich gehe jetzt auf Toilette" werden Ihre Mitmenschen erfreuen. Damit auch alle Bescheid wissen, schicken Sie am besten mehrmals pro Stunde E-Mails über den großen Verteiler.
Bild: FotoliaFortbildung lohnt sich - immer. Also suchen Sie die langweiligsten und langatmigsten Texte im Internet und schicken Sie diese mit der Bemerkung "Das dürfte euch interessieren" per Mail (mit höchster Priorität) an Ihre Kollegen. Auch hier empfiehlt sich der große Verteiler.
Bild: REUTERSIhre E-Mail-Adresse besteht aus Ihrem Vorn- und Nachnamen sowie dem Namen Ihres Arbeitgebers? Warum denn immer so seriös? Bestehen Sie auf der E-Mail-Adresse Mister30cm@firmenname.de, für die Damen bietet sich beispielweise Koenigin_der_Barbaren@firmenname.de an.
Bild: FotoliaArbeiten Sie mit lauter Angsthasen zusammen oder hat Ihr Team ein stabiles Nervenkostüm? Finden Sie es heraus indem Sie regelmäßig folgenden Dialog mit sich selber führen: "Hörst Du auch diese Stimmen?" "Welche Stimmen?"
"Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr...". Wenn Sie dabei ein wenig wirr gucken oder sabbern, dürfte das die Wirkung unterstreichen.
Zeigen Sie, dass Sie sich auch für die geistige Gesundheit Ihrer Mitmenschen interessieren und stellen Sie Ihren Kollegen mysteriöse oder zweideutige Fragen. Notieren Sie ihre Antworten in einem Heft, auf das Sie
"Psychologische Profile" geschrieben haben und murmeln Sie dabei "sehr interessant, wirklich äußerst bemerkenswert."
Das Gehirn wechselt einfach nur rasant hin und her
Musik hören und dabei den Gedanken freien Lauf lassen – das mag noch funktionieren. Wer aber ein Telefonat führt und gleichzeitig mitschreibt, tut nicht wirklich beides zur selben Zeit. Vielmehr wechselt das Hirn rasant zwischen beiden Tätigkeiten hin und her. Das Ergebnis: Man bekommt nur die Hälfte mit.
Dass Multitasking zu einem Leistungsabfall führt, untermauert eine weitere Studie. Forscher der Universität Stanford ließen zwei Gruppen gegeneinander antreten: Die einen waren es ohnehin gewohnt, viele Tätigkeiten gleichzeitig in ihrem Job auszuführen. Die andere hatten weniger Erfahrungen im Multitasking. Beide Gruppen bekamen verschiedene Aufgaben, die sie gleichzeitig ausführen mussten. Und diejenigen, die im Multitasking weniger geübt waren, schnitten besser ab: Diesen Probanden fiel es nämlich leichter, relevante von nicht relevanten Informationen zu unterscheiden.
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