Bild: dpaOffline Flirten
Klassische Liebesbriefe werden heute eher weniger geschrieben: Am Arbeitsplatz wären diese vielleicht eher angebracht. Allerdings sollten sich (Fast-)Verliebte statt romantischer oder anzüglicher E-Mails lieber persönlich oder mit einem netten Telefonat verabreden. Es liegt sicher nicht im Interesse der Verliebten, Liebesbekundungen mit den Kollegen zu teilen.
Bild: dpaZurückhaltung zeigen
Zärtlichkeiten, Küsschen, Händchenhalten oder kleine Aufmerksamkeiten gehören nichts ins Büro, sondern sollte für die Zeit zu zweit aufgespart werden. Auch die Kollegen werden es Ihnen danken, wenn sie die Liebkosungen nicht mit ansehen müssen.
Bild: dpaJobwechsel - ja oder nein?
Auch wenn die Beziehung hält, sollte sich mindestens einer darauf vorbereiten, unter Umständen den Job zu wechseln. Denn mit dem Partner gemeinsam arbeiten, muss nicht immer ein Erfolgsrezept für eine glückliche Beziehung sein. Sollte die Beziehung in die Brüche gehen, besteht so nicht das Problem, dem Partner jeden Tag über den Weg zu laufen.
Bild: dpa/dpawebDiskretion
Beziehungen im Büro nicht sofort öffentlich machen, sondern abwarten, wie es sich entwickelt. Und dann keine Details ausplaudern - das gehört sich nicht. Das macht es im Fall einer Trennung einfacher, wenn nicht vorher die ganze Firma informiert war.
Bild: dpaAuf der Suche
Alle, die noch nicht die Liebe ihres Lebens gefunden haben, sollten darüber nachdenken, ob ihr Job nicht vielleicht der Grund ist, weshalb sie den besonderen Menschen noch nicht gefunden haben. Ein Jobwechsel kann Abhilfe schaffen - vielleicht schlägt dort auch der Blitz in Sachen Gefühle ein.
Bild: dpaTabubruch oder geduldet?
Es unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen, ob Beziehungen unter Kollegen geduldet oder nicht gerne gesehen werden. Deshalb sollten sich die Angestellten frühzeitig in der Personalabteilung informieren. Tabu hingegen sind Verabredungen mit dem Chef.
Offline Flirten
Klassische Liebesbriefe werden heute eher weniger geschrieben: Am Arbeitsplatz wären diese vielleicht eher angebracht. Allerdings sollten sich (Fast-)Verliebte statt romantischer oder anzüglicher E-Mails lieber persönlich oder mit einem netten Telefonat verabreden. Es liegt sicher nicht im Interesse der Verliebten, Liebesbekundungen mit den Kollegen zu teilen.
"Ich habe mich in meinen Kollegen verliebt." Dieser Satz ist bei fast jedem fünften Arbeitnehmer in Deutschland schon einmal gefallen, denn laut einer aktuellen Studie haben sich 19 Prozent schon einmal am Arbeitsplatz verliebt, knapp ein Fünftel der Berufstätigen hatten sogar schon einmal eine feste Beziehung am Arbeitsplatz. Das ergab eine repräsentativen Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von XING im Januar 2013 durchgeführt hat.
Vier Ebenen
Die Sachebene
Hier geht es um die Fakten, die der Gesprächspartner vermittelt.
Die Beziehungsebene
Je nachdem wie das Gegenüber mit jemandem redet, kann der Angesprochene Rückschlüsse auf das Verhältnis zwischen beiden ziehen.
Die Selbstoffenbarungsebene
Der Zuhörer kann hierbei herausfinden, was im Gesprächspartner vorgeht.
Die Appellebene
Hier versuchen die Empfänger oftmals herauszufinden, was der Sender von einem erwartet.
Dass die Wahl häufig auf den Kollegen aus dem Nachbarbüro fällt, liegt laut dem Paartherapeuten und Psychologen Klaus Heer auch daran, dass man denjenigen schon besser kenne, als den den Bekannten der Freundin oder etwa den Nachbarn: „Nirgendwo sonst kann man den potenziellen Partner so genau unter die Lupe nehmen, bevor man sich auf ihn einlässt“, so Heer. Das bestätigt auch die Studie: Über die Hälfte derjenigen, die bereits eine feste Partnerschaft an ihrem Arbeitsplatz eingegangen sind oder sich eine solche vorstellen können, sieht es als Vorteil an, dass man seinen Partner durch die Arbeitstätigkeit bereits kennt und somit nicht „die Katze im Sack“ kauft.
Ein knappes Fünftel (17 Prozent) derjenigen, die bereits eine feste Partnerschaft an ihrem Arbeitsplatz eingegangen sind, hat dafür sogar eine bestehende Beziehung beendet. „In schweren Zeiten sehnen sich die Menschen typischerweise nach mehr Zärtlichkeit, emotionaler und körperlicher Nähe“, erklärt Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, diese Entwicklung.
Die Triebkraft dahinter sei weniger sexuelle Abenteuerlust als der Wunsch nach einem Flirt oder sogar eine daraus entstehende Beziehung als eine Art Zufluchtsort: In wirtschaftlich guten Zeiten seien viele nicht auf einen Partner angewiesen, weil sie sich die Einsamkeit mit Geld und Erfolg versüßen können. Den meisten gehe es zumeist um Sicherheit und Geborgenheit - oder eben schlichtweg um die finanzielle Absicherung: Wenn der eigene Job gefährdet ist, beruhigen zwei Einkommen schließlich mehr als eines.
Führungskräfte und männliche Befragte stehen einer festen Partnerschaft am Arbeitsplatz übrigens positiver gegenüber als Frauen oder Fachkräfte. Jeder Dritte der Befragten befürwortet den Arbeitsplatz als Ort der Beziehungsfindung zudem, weil man im Privatleben nur noch selten Leute kennen lerne.























