Pausen richtig nutzen: Fünfzehn Dinge, die Sie in wirklich jeder Mittagspause machen sollten

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Pausen richtig nutzen: Fünfzehn Dinge, die Sie in wirklich jeder Mittagspause machen sollten

Nichts im Leben funktioniert ohne Pausen: Wachsein und Schlafen. Einatmen und Ausatmen. Anspannung und Entspannung. Umso wichtiger ist es, sich auch bei der Arbeit Ruhephasen zu gönnen, damit Körper und Geist effizient arbeiten können. Wie Sie die Mittagspause optimal nutzen, verrät Ihnen WiWo Online.

1. Machen Sie etwas völlig anderes! Die Arbeitspsychologin Antje Müller rät: „Sie sollten in Ihrer Pause auf keinen Fall dasselbe oder etwas Ähnliches machen wie bei der Arbeit.“ Konkret bedeutet das: Sitzen Sie den ganzen Tag, stehen Sie auf. Gucken Sie den ganzen Tag auf einen Bildschirm, gönnen Sie ihren Augen Erholung. Telefonieren Sie viel, legen Sie das Telefon weg. Sind Sie den ganzen Tag unterwegs, hetzen Sie sich nicht auch noch in der Mittagspause. Sitzen Sie den ganzen Tag im Auto, verlassen Sie das Auto.

2. Machen Sie einen Plan! Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht, nur weil es freie Zeit ist. Versuchen Sie die Mittagspause so zu planen, wie Sie es sonst mit Ihrer Zeit auch tun. Wichtig: Überlegen Sie sich nicht nur, wie Sie ihre Pause verbringen, sondern auch die Zeit direkt danach. Wartet direkt nach dem Essen ein wichtiger Termin auf Sie, ist es schwer die freie Zeit zu genießen - Sie fühlen sich gehetzt und verkürzen die Pause vielleicht, um noch etwas vorzubereiten.

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3. Machen Sie nicht zu lang oder zu kurz Pause! Gemäß dem Arbeitszeitgesetz haben Arbeitnehmer bei einem Sechs- bis Neun-Stunden-Tag einen Pausenanspruch von mindestens 30 Minuten. Übersteigt die Arbeitszeit neun Stunden, erhöht sich die Pausenzeit um 15 Minuten. Nehmen Sie sich diese Zeit. „Schließlich ist die Pause dazu da, den Körper zu regenerieren“, sagt Psychologin Antje Müller.

4. Essen Sie! Generell gilt: 60 Prozent der Mittagspause sollten Sie mit dem Essen verbringen.
Experten raten zu einer leichten Mahlzeit. Zum Beispiel Jogurt, Salat, oder ein Sandwich – so droht anschließend auch kein Schnitzelkoma, inklusive Völlegefühl und Müdigkeit. Studien haben gezeigt, dass die Ernährung am Arbeitsplatz wichtig für die Effektivität im Job ist. Der Körper braucht regelmäßig Energie, um Leistung zu erbringen. Allein unser Gehirn verschlingt 20 Prozent des Energieverbrauches. Füttern Sie es mit komplexen Kohlenhydraten, wie in Vollkornbrot oder Müsli, mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Aktuelle Umfrage Die Mittagspause ist gegessen

Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer gönnt sich keine Mittagspause. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage. Noch seltener pausieren Briten und Amerikaner.

Mittagspause am Rechner oder im Hinterzimmer: Essen während der Arbeit liegt im Trend. Quelle: ZBSP

5. Genießen Sie Ihr Essen! Versuchen Sie in der Woche so viele gesunde Mahlzeiten wie möglich zu sich zu nehmen, aber gönnen Sie sich auch mal was. Wenn ihr absolutes Lieblingsessen nicht den Kriterien „kalorienarm, gesund und anregend“ entspricht – von Zeit zu Zeit ist auch das okay. Eine gesündere Art der Belohnung: Speisen Sie an einem besonders schönen Ort, zum Beispiel in Ihrem Lieblingsrestaurant.

6. Unterhalten Sie sich nett! „Und zwar nicht über die Arbeit“, sagt Expertin Antje Müller. Treffen Sie sich stattdessen in der Mittagspause mit einem alten Freund, der in der Nähe arbeitet. Versuchen Sie diese Verabredungen regelmäßig unterzubringen. Das ist gut für die Freundschaft und ein netter Ausgleich zum Büroalltag.

7. Bewegen Sie sich! Sie sollten 30 Prozent der Mittagspause mit Bewegung verbringen. „Kaufen Sie sich ein Springseil oder gehen Sie eine Runde walken“, rät Antje Müller. Manche Fitness-Studios oder Yoga-Schulen bieten ein speziell auf die Mittagspause zugeschnittenes Trainingsprogram an.

8. Entspannen Sie sich! Zehn Prozent der Pause sollten Sie zur Entspannung nutzen. Wie Sie das tun, bleibt Ihnen überlassen. Fällt es Ihnen schwer spontan zur Ruhe zu kommen, empfiehlt Expertin Antje Müller die Progressive Muskelentspannung. Der amerikanische Arzt Edmund Jacobson beobachtete schon vor fast 100 Jahren bei seinen Patienten, wie sich psychische Belastungen und Muskelverspannungen gegenseitig verstärken können. Deshalb entwickelte er das Verfahren zur Lockerung der gesamten Muskulatur. Die Techniker Krankenkasse bietet beispielsweise eine kostenlose MP3-Datei mit Übungen zum Download auf ihrer Homepage an.

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