Studie der Federal Reserve Bank of New York: Lebenseinkommen: Die ersten zehn Jahre entscheiden

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Studie der Federal Reserve Bank of New York: Lebenseinkommen: Die ersten zehn Jahre entscheiden

Wer reich wird, entscheidet sich meist in den ersten zehn Jahren des Berufslebens. Danach tut sich finanziell vergleichsweise wenig.

Wer um die vierzig Jahre alt ist und noch immer nicht das große Geld verdient, kann allmählich alle Hoffnung fahren lassen. Denn die ersten zehn Jahre im Beruf entscheiden meist über den Verdienst im gesamten Leben.

Ökonomen der Federal Reserve Bank of New York, also der Landesbank des Bundesstaates New York, haben in einer statistischen Berechnung festgestellt, dass die Einkommenskurve von US-Amerikanern, die reich werden, schon in frühen Jahren sehr viel steiler verläuft als die von Durchschnittsverdienern. Die Ökonomen um Fatih Guvenen berufen sich dabei auf Panel-Daten der amerikanischen Sozialversicherungsbehörden zwischen 1978 und 2010.

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In diesen Branchen kriegen die Chefs am meisten

  • Chemie

    Auf dem dritten Platz landen die Geschäftsführer aus der Chemieindustrie. Sie können sich im Schnitt über jährliche Bezüge in Höhe von 573.000 Euro freuen.

  • Automobilindustrie

    Insbesondere Chefs von großen Unternehmen können sich über eine hohe Vergütung freuen. Kein Wunder, dass die Geschäftsführer in der Autoindustrie mit Bezügen von durchschnittlich 616.000 Euro weit vorne liegen.

  • Pharma

    Am besten werden in Deutschland die Geschäftsführer von Pharmaunternehmen bezahlt. Sie kassieren im Schnitt Bezüge in Höhe von rund 661.000 Euro im Jahr.

Amerikaner mit einem Median-Einkommen erfuhren zwischen dem 25. und 55. Lebensjahr einen Anstieg der Einkünfte von 38 Prozent. Die fünf Prozent der einkommensstärksten Amerikaner verzeichnen in dieser Zeitspanne einen Zuwachs von 230 Prozent, und das reichste Prozent sogar einen Zuwachs von 1450 Prozent. Der steilste Anstieg sei in den ersten zehn Jahren zu verzeichnen, schreiben die Autoren der Landesbank.

20 fiese Fragen, 20 clevere Antworten im Vorstellungsgespräch

  • Was ist Ihre größte Schwäche?

    Ich bin sehr ungeduldig. Deshalb erwarte ich, dass ich mich schon bei der ersten Aufgabe beweise - und mute mir manchmal zu viel zu. Aber ich arbeite an mir: Ich versuche, gewisse Aufgaben abzulehnen oder zu delegieren.

  • Wollen Sie meinen Job übernehmen?

    Vielleicht in 20 Jahren - aber dann werden Sie wahrscheinlich auf einer anderen Position sein. Falls Sie dann einen guten, treuen Angestellten brauchen, kann ich Ihnen vielleicht helfen.

  • Sie haben bereits mehrfach den Beruf gewechselt. Warum sollten Sie dieses Mal länger bleiben?

    Ich habe durch die häufigen Wechsel viele Erfahrungen gesammelt - und davon habe ich profitiert. Denn dadurch kann ich Probleme kreativ lösen.

  • Falls Sie in fünf Jahren noch nicht befördert wurden - würde Sie das frustrieren?

    Ich schätze mich selbst als ehrgeizig ein, aber auch als realistisch. Solange ich in meiner Position lernen und mich verbessern kann, bin ich zufrieden.

  • Warum haben Sie nicht schon früher den Job gewechselt?

    Ich habe hart daran gearbeitet, meinen Job zu behalten, während viele Kollegen gekündigt wurden. Daher hatte ich keine Gelegenheit, mich nach einem anderen Job umzusehen.

  • Sie arbeiten für ein Unternehmen, das ein Produkt herstellt, dessen Markt langsam erodiert. Was würden Sie tun?

    Ich würde neue Absatzmärkte suchen und gleichzeitig unsere Ingenieure dazu anregen, das Produkt so zu verändern, dass es wieder mehr Marktwert bekommt.

  • Sie wurden bereits zweimal gefeuert. Wie sind Sie damit umgegangen?

    Nachdem ich mich von dem Schock erholt habe, haben mich die Kündigungen stärker gemacht. Ich habe immer geschafft, wieder aufzustehen und mir einen neuen Job zu suchen, der mir mehr Verantwortung gibt, mehr Gehalt einbringt und mich langfristig zufriedener macht. Ich habe die Kündigungen einfach als Chance auf einen Neustart gesehen.

  • Sind Sie wirklich bereit, eine formell niedrigere Position einzunehmen?

    Manchmal muss man einen Schritt zurückmachen, um die Karriere voranzubringen. Außerdem könnte ich das Unternehmen dann von Grund auf kennenlernen.

  • Sie haben Ihren Master in Philosophie gemacht. Was soll Ihnen das in diesem Berufsfeld bringen?

    Philosophie hat mich nicht für dieses Berufsfeld speziell qualifiziert. Aber es hat mich dazu gebracht, meine Zukunftsaussichten zu überdenken. Und nun weiß ich: Es ist sinnlos, nach einem Beruf zu streben, nur weil er Prestige und Geld bringt.

  • Wir wollen Frauen fördern, aber eigentlich wollten wir Ihre Position mit einem Mann besetzen…

    Ich denke, dass ich am besten geeignet bin - und nur das sollte zählen. Ich habe bereits im Ausland gearbeitet. Daher bin ich flexibel und würde kaum Einarbeitungszeit benötigen.

  • Wie sieht Ihr Traumberuf aus?

    Dieser Job ist mein Traumberuf, sonst säße ich jetzt nicht hier. Ich würde mich freuen, Ihrem Unternehmen beim Aufstieg zu helfen und meine Qualitäten sinnvoll einzubringen.

  • Eine Schätzfrage: Wie viele Paar Ski werden in den USA pro Jahr verliehen?

    In den USA leben rund 320 Millionen Menschen. Angenommen von ihnen fahren 25 Millionen gerne Ski. Davon haben sicherlich gut 20 Millionen ein eigenes Paar Ski. Bleiben also fünf Millionen Menschen übrig, die sich Ski leihen müssen. Rechnet man die Touristen dazu, kommt man vielleicht auf etwa 7,5 Millionen Paar im Jahr.

  • Angenommen, Sie möchten gerne eine Frau einstellen, Ihr Chef plädiert aber für einen Mann. Wie verhalten Sie sich?

    Ich würde vorschlagen, beide Kandidaten für eine Testphase einzuladen. Sie könnten zwei Wochen lang im Unternehmen arbeiten und wir würden beobachten, wie sie sich schlagen. Qualität hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.

  • Wie viele Stunden arbeiten Sie normalerweise pro Woche und warum?

    Ich versuche, jede Aufgaben so sorgfältig wie möglich zu erledigen und gucke nicht pausenlos auf die Uhr. Daher kann ich die genaue Stundenzahl nicht sagen. Aber mir ist Qualität eh wichtiger als Quantität.

  • Würden Sie neue Projekte erst von Ihrem Chef absegnen lassen?

    Zunächst würde ich immer zuerst meinen Chef fragen, wie er oder sie mit einem Projekt umgehen würde. Wenn sich dann herausstellt, dass mein Chef sich einen Angestellten wünscht, der ein "Macher" ist, zeige ich gerne Eigeninitiative. Die eigentliche Herausforderung ist doch, sich an sein Arbeitsumfeld anzupassen - und da bin ich flexibel.

  • Haben Sie schon einmal einen teuren Fehler begangen?

    Ich kann glücklicherweise sagen, dass mir noch nie ein wirklich teurer Fehler unterlaufen ist. Aber generell finde ich Fehler - solange sie keine fatalen Folgen habe - nicht schlimm. Solange man sie nicht zwei Mal macht.

  • Was ist Ihnen wichtiger: glücklich oder kompetent zu sein?

    Ich persönlich denke, es ist wichtiger glücklich zu sein, auch wenn es nie schaden kann, kompetent und erfahren zu sein. Das hilft dabei, sich neue Möglichkeiten zu schaffen. Oft geht aber auch beides zusammen, das ist dann die ideale Kombination.

  • Wurden Sie schon mal als verbissen oder unflexibel wahrgenommen?

    Ich bin weder schüchtern noch eine graue Maus. Also kann es gut sein, dass ein oder zwei frühere Arbeitskollegen dachten, ich sei unflexibel. Aber in Mitarbeitergesprächen und in meinen Referenzen fiel und fällt dieses Adjektiv nie, ebenso wenig wie „verbissen“. Ich kann gleichzeitig hartnäckig und flexibel sein.

  • Wie würden Sie damit umgehen, wenn ein Kollege sich mit Ihrer Arbeit schmückt?

    Zuerst würde ich versuchen, diese Person für ihre eigenen Erfolge stärker zu loben. Manchmal hilft das schon. Wenn das nichts hilft, würde ich eine Verabredung mit dem Kollegen treffen, dass wir jeweils unsere eigenen Ideen dem Chef vorstellen - damit dieser sieht, wer welchen Erfolg erzielt. Funktioniert auch das nicht, würde ich das Problem offen ansprechen und ausdiskutieren.

  • Welche möglichen Risiken und Nachteile sehen Sie in der Position, für die Sie sich bewerben?

    Es könnte ein mögliches Risiko sein, dass man kaum in Kontakt mit den wichtigen Personen kommt - zumindest nicht in idealem Maße. Auf der anderen Seite können Telefonkonferenzen und Email ja auch weiterhelfen.

Beschäftigte mit dem Median-Einkommen – also einem Einkommen, das genau in der Mitte zwischen den ärmeren 50 Prozent und den reicheren 50 Prozent der Beschäftigten liegt – müssen davon ausgehen, dass ihr Einkommen wahrscheinlich zwischen 35 und 55 Jahren eher stagniert. Für 90 Prozent der Amerikaner sinkt das Einkommen sogar zwischen 45 und 55. Nur die am meisten verdienenden zwei Prozent bekommen nach 45 noch Zuwächse.

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Einen kleinen Trost für Normalverdiener haben die Autoren aber doch noch: "Je höher die individuellen Einkünfte gegenwärtig sind, desto kleiner der Spielraum für einen weiteren Anstieg." Wer sich also der Endphase seines Berufslebens nähert, muss sich weniger Sorgen um Einbußen machen als ein Superverdiener – prozentual wohlgemerkt.

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