Studie: Worauf die Generation Y Wert legt

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Studie: Worauf die Generation Y Wert legt

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Für die viel zitierte Generation Y ist vor allem eine ausgeglichene Work-Life-Balance ein entscheidender Karrieremotivator.

von Daniel Rettig

Flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien - die viel zitierte Generation Y tickt anders. Eine neue Studie resümiert: Die Work-Life-Balance wird wichtiger - und Führungsverantwortung unwichtiger.

Seit Jahrzehnten erkunden Wissenschaftler, wie sich die Ansichten gleichaltriger Menschen verschieben. Doch nie zuvor war das Thema so brisant wie heute. Denn in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel müssen Arbeitgeber auf die Wünsche und Bedürfnisse der Absolventen eingehen. Ignorieren? Zwecklos. Denn die viel zitierte Generation Y, also die heute 25-35-Jährigen, tickt anders.

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Das bestätigt jetzt auch eine aktuelle Studie der Personalberatung Odgers Berndtson. Für das zweite Managerbarometer befragten die Experten etwa 1.000 Führungskräfte in Deutschland nach ihren Karrierezielen - und fand dabei erhebliche Unterschiede. Zum einen legt die Generation Y vor allem Wert darauf, sich individuell weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wird ihnen Führungsverantwortung unwichtiger. 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Einsetzen ihrer persönlichen Stärken und Begabungen für ihren weiteren Berufsweg am meisten motiviert.

"Die Karrieremotivatoren haben sich über die letzten drei Generationen stark verändert", sagt Adrian Fischer von Odgers Berndtson. Während für die Babyboomer langfristiger Wohlstand und Alterssicherung wichtig war, zähle für die Generation Y vor allem eine ausgeglichene Work-Life-Balance. An zweiter Stelle folge der Wunsch nach einer inhaltlich getriebenen Selbstverwirklichung, erst danach äußern sie Karriereambitionen.

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Diese Unterschiede bestätigte auch eine weitere Umfrage. Dafür sprach Odgers Berndtson mit den Personalchefs der 500 größten Unternehmen in Deutschland. Mehr als 70 Prozent sagten: Die Bereitschaft, berufliche Ziele über private Belange zu stellen, habe beim Führungsnachwuchs stark abgenommen. Gleichzeitig beobachten die Personaler eine geringere Bereitschaft, sich geltenden Werten und Verhaltensweisen im Job zu unterwerfen.

"Ein größeres Büro, ein Mehr an Personalverantwortung oder ein höheres Gehalt werden nicht mehr ausreichen, um die Generation Y an das eigene Unternehmen zu binden", sagt Adrian Fischer.

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