Umfrage: Der Chef soll bitte gehen!

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Umfrage: Der Chef soll bitte gehen!

Gut für Chefs, dass sie nicht von ihren Mitarbeitern gewählt werden. Denn drei von vier befragten Arbeitnehmern wünschten sich bei einer internationalen Umfrage einen anderen.

Ob im Sport, in der Politik oder in der Wirtschaft – im Zweifelsfall ist der Chef an allen Missständen schuld. Dafür ist er ja auch der Chef. Eine internationale Umfrage des Personalvermittlers Monster unter 2.411 Arbeitnehmern ergab, dass mehr als drei Viertel der Befragten so wenig Vertrauen in ihren Vorgesetzten haben, dass sie ihn, wenn es möglich wäre, abwählen würden.

Fast ein Drittel der Befragten (30 Prozent) würde sich selbst an dessen Stelle setzen, einer von vier Umfrageteilnehmern (25 Prozent) würde für einen Kollegen stimmen, der nach eigener Ansicht einen besseren Chef abgäbe. 21 Prozent würden keine der Optionen bevorzugen und auf einen neuen Kandidaten im Rennen hoffen. Nur 24 Prozent der Angestellten stehen in Treue fest zu ihrem Chef.

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Laut Umfrage haben Arbeitnehmer in Mexiko das größte Selbstvertrauen; fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gab an, sich am ehesten die Rolle des Chefs zuzutrauen. Mitarbeiter in Europa sind im Durchschnitt nicht so selbstsicher – nur 28 Prozent würden für sich selbst stimmen. In Frankreich hingegen würden sich 45 Prozent gerne im Chefsessel sehen. Die befragten US-Amerikaner waren die kollegialsten. 27 Prozent von ihnen glaubten, dass ein Kollege einen besseren Job machen würde, als ihr derzeitiger Chef.

Bei schlechter Führung Möglichkeiten abwägen

„Die Tatsache, dass ein so großer Teil der Befragten sich selbst in die Position des Chefs wählen würden, zeigt, dass viele Angestellte Selbstvertrauen und ein hohes Maß an Motivation haben. Das ist grundsätzlich positiv für jede Organisation“, sagt Mary Ellen Slayter, Karriereexpertin bei Monster. „Jedoch sollten sich Arbeitnehmer, die mit ihrem derzeitigen Vorgesetzten unzufrieden sind, fragen, ob ein solches Arbeitsumfeld ihre eigene Entwicklung und Karriere fördert.

Wenn ein Arbeitnehmer nicht von der derzeitigen Führung überzeugt ist, sollte er langfristig durchaus Alternativen in Betracht ziehen. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, in eine andere Abteilung des Unternehmens zu wechseln, in der Vorgesetzte sind, denen ein guter Führungsstil nachgesagt wird. Oder, falls das nicht möglich ist, kann der Arbeitnehmer auch Optionen außerhalb des Unternehmens erwägen.“ Häufige Kündigungen oder interne Versetzungsbemühungen sollten betroffene Vorgesetzte durchaus auch als Signal wahrnehmen, dass mit ihrem Führungsstil irgendetwas nicht stimmt. Dazu gehört allerdings eine Charakterstärke, über die vermutlich nicht alle Führungskräfte verfügen: die Fähigkeit zur Selbstkritik

Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

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