Besser Denken: Zehn Wege zu mehr Kreativität

Besser Denken: Zehn Wege zu mehr Kreativität

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Walt Disney mit Micky-Maus-Figur

Psychologen, Werber und Astrophysiker - sie alle haben versucht dem Geheimnis der zündenden Idee auf die Spur zu kommen. Einzelne Ansätze mögen skurril klingen, der Erfolg ist bei diesen zehn Methoden für mehr Kreativität nachgewiesen.

Brainstorming

Bereits in den Dreißigerjahren griff der Werber Alex Osborn auf ein indisches Mantra zurück: „Using the brain to storm a problem.“ Äußern Sie, was Ihnen gerade einfällt – egal, wie verrückt es klingt. Kritik? Einwände? Tabu! Erst hinterher werden Klasse und Masse getrennt.

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Clustering

Man nehme: Ein Blatt im Querformat und notiere in der Mitte das Problem oder die Idee. Um den Begriff herum schreiben Sie alles nieder, was Ihnen einfällt. Beim Betrachten der Zusammenstellung („Cluster“) werden die einzelnen Aspekte sichtbar.

Mind Map

Mit der „Gedankenkarte“ werden Ideen visualisiert. In die Mitte schreiben Sie einen Begriff (Beispiel: Produkt X), den Sie mit Unterkategorien (etwa: Chancen, Probleme, Risiken) verbinden. Von dort führen kleinere Äste weg. Durch die Kombination von Wörtern und Bildern werden beide Gehirnhälften aktiviert – die linke für logisches und sprachliches Denken, die rechte für Fantasie.

Methode 653

Sechs Teilnehmer formulieren fünf Minuten lang drei Ideen auf einem Blatt Papier. Nun reicht jeder sein Blatt an den Nachbarn weiter, der die Idee verfeinert oder ergänzt. Das Ganze läuft so lange, bis die Blätter einmal im Kreis gewandert sind. So entstehen im Optimalfall innerhalb von 30 Minuten 108 Ideen.

Morphologischer Kasten

Die Methode stammt vom Schweizer Astrophysiker Fritz Zwicky. Am Anfang steht ein Problem – etwa die Erfindung eines Handys. In eine Tabellenzeile schreiben Sie die wichtigsten Merkmale, etwa: Material, Farbe, Form. Dann überlegen Sie sich für jede der Kategorien alle denkbaren Ausprägungen, also beim Material Kunststoff oder Keramik, bei der Form rund oder eckig. Nun müssen Sie aus den Kombinationen eine Lösung wählen.

Osborn-Methode

Auch diese Technik stammt von Alex Osborn. Neun Fragen sollen ein Produkt oder Projekt weiterentwickeln: Wofür kann ich es noch verwenden? Weist das Problem auf andere Ideen hin? Was lässt sich ändern? Lässt sich etwas vergrößern, hinzufügen, vervielfältigen? Lässt sich etwas verkleinern, wegnehmen, verkürzen? Was kann ersetzt werden? Kann die Reihenfolge oder Struktur geändert werden? Kann die Idee ins Gegenteil gekehrt werden? Können Ideen kombiniert, Personen verbunden werden?

Scamper-Methode

Scamper ist ein Akronym und steht für sieben Punkte: Substitute, Combine, Adapt, Modify, Put, Eliminate, Reverse. Also: Was können Sie ersetzen, kombinieren, anpassen, modifizieren, umdisponieren, eliminieren, zurückbilden?

Sechs-Hüte-Methode

Die Hüte sind Sinnbild für verschiedene Rollen, die vor einer Diskussion verteilt werden. Weiß steht für Sachlichkeit, Rot für Emotionalität, Schwarz für Problemorientierung, Gelb für Optimismus, Grün für Kreativität, Blau für Disziplin. Die Teilnehmer sollen jeweils gemäß ihrer Rolle argumentieren.

Umkehrmethode

Wie können wir schlechter abschneiden als unser Konkurrent? Klingt abwegig, ist aber der Kern dieser Technik. Zuerst wird nach Gründen gesucht, die zum Misserfolg führen. Ziel: neue Perspektiven gewinnen. Danach werden die Anti-Erfolgsregeln ins Gegenteil verkehrt.

Disney-Methode

Walt Disney erfand diese Technik: Die Teilnehmer nehmen drei Rollen ein – zuerst lässt der Träumer seinen Gedanken freien Lauf, dann wägt der Realist die Kosten ab, nun weist der Kritiker auf Schwächen hin. Die Reihenfolge muss eingehalten werden – sonst stirbt die Idee noch vor der Geburt.

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