Auslandsstudium: Wir sind dann mal weg

Auslandsstudium: Wir sind dann mal weg

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Studenten Foto: Uwe Anspach dpa/lsw

Viele deutsche Studenten entscheiden sich mittlerweile für ein Auslandsstudium – am liebsten in direkten Nachbarländern.

Immer mehr deutsche Studenten immatrikulieren sich an einer ausländischen Hochschule. Im Jahr 1999 lag die Zahl noch bei etwa 48.000, 2009 studierten schon knapp 115.000 Deutsche im Ausland, gab heute das Statistische Bundesamt bekannt.

Die meisten bevorzugen ein Studium unweit der Heimat: 82,1 Prozent blieben in Europa, die drei beliebtesten Zielländer waren Österreich, die Niederlande und Großbritannien. Etwa neun Prozent entscheiden sich für ein Studium in Amerika, vier Prozent gehen an eine Hochschule in Asien, Australien oder Ozeanien.

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Die Gründe für den Trend zum Auslandsstudium sind vielfältig. Für die aktuelle Statistik spielten zum einen die Studiengebühren eine  wichtige Rolle - die in den meisten Bundesländern allerdings schon wieder abgeschafft wurden. Ein weiterer Grund ist der Numerus clausus, den viele Studenten durch den Gang ins Ausland umgehen wollen.

Angehende Ärzte gehen beispielsweise schon seit Jahren nach Ungarn, dort gibt es inzwischen sogar deutschsprachige Kurse für Medizinstudenten. Aber auch Studierende der Bereiche Sprach- und Kulturwissenschaften wechseln gerne ins Ausland, vor allem um die Kultur und die Sprache des Gastlandes näher kennen zu lernen – bei ihnen ist besonders Frankreich beliebt.

Immerhin: Deutsche Hochschulen begrüßen ihrerseits ebenfalls mehr ausländische Studenten. Im Wintersemester 1999/2000 lag ihre Zahl noch bei 113.000. Im Wintersemester 2010/2011 waren es bereits 185.000.

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