Kommentare zu: Studiengebühren für Heizkosten, Toiletten und den Sparstrumpf

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12 Kommentare
  • 15.10.2009, 21:47 Uhrc-nes

    Wie bitte? Das ist doch garnichts gegen das was in Niedersachsen passiert!!!

    im Jahr 2003 hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen beschlossen das budget für die Hochschulen im Land zu !!!kürzen!!! Dagegen sind natürlich die Hochschulrektoren sturm gelaufen. Die Niedersächsische Regierung hat daraufhin den Hochschulen die Möglichkeit eingeräumt sich zu verschulden, damit die Kürzungen sich nicht in den Hochschulhaushalten niederschlagen.

    Um die Schulden wieder abtragen zu können hat das MWK damals darauf verwiesen, daß den Hochschulen bald Studiengebühren in Höhen von 500 EUR pro Studierenden und Semester zufließen werden.

    Folglich sind die Hochschulen in Niedersachsen heute verschuldet und werden auch noch viele Jahr mit der Rückzahlung verbringen. Die Studiengebühren sind in Niedersachsen über eine politische Hintertür voll in den Landeshaushalt geflossen. in einigen Jahren, wenn die Schulden getilgt sind, werden dann die Studiengebühren gerade so ausreichen, um die Einsparungen im Hochschulbereich abzufangen.

    Euer
    Christoph Schneider
    AStA Finanzreferent a.D. der HAWK FH Hildesheim

  • 16.10.2009, 01:50 UhrMariposa

    Genau was hier beschrieben wird, habe ich bei der Diskussion um die Einführung von Studiengebühren befürchtet. Der Staat zieht sich aus der Finanzierung zurück, die Studiengebühren werden im bildungshaushalt voll eingerechnet und damit ändert sich an der Studiensituation zunächst mal rein gar nichts. Von wegen bessere Ausstattung der Labors und bibliotheken. Wenn schon Studiengebühren (dafür gibt es durchaus gute Gründe) dann bitte auch mit deutlich - für die Studenten - spürbar besseren bedingungen.

  • 16.10.2009, 02:56 UhrHägar Schmidt

    ich sehe es schon kommen; bald gibt es zusätzlich zu dem "Solidaritätszuschlag" den "bildungsgroschen" (in Höhe von 100 EUR/Monat, natürlich)

  • 16.10.2009, 12:46 UhrMoskauer

    war ja von Anfang an klar, dass die Studiengebühren für alles hinhalten werden, nur nicht für bessere Studienbedingungen und dass die Profs sich mehr Zeit nehmen werden etc....
    Schweinerei nennt man sowas...

  • 16.10.2009, 17:47 UhrEsther

    Es ist leider die Partei CDU , die hier für bildungsferne , bildungsunfreundlichkeit - für ! Studiengebühren steht.
    Da helfen und halfen auch keine Gipfel der Frau Merkel weiter.
    Kein interesse - kein Geld zur Verfügung gestellt.
    Tatenlos wird diese bildungsmisere in Deutschland viel zu lange mit angesehen.

  • 16.10.2009, 18:31 UhrVeteran

    Habe vor 30 Jahren studiert und hatte vor einem Jahr mal eine befristete Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an meiner Hochschule. Muss sagen, die heutigen Studenten klagen auf hohem Niveau. Nix mit früher war alles besser. im Gegenteil.

  • 16.10.2009, 18:51 UhrEsther

    Schön, daß es wenigstens etwas besser geworden sein mag - als wie vor 30 ? Jahren .
    Aber ! Die Frage bleibt im Raum - und die Forderung darf weiterhin gelten - Wo steht Deutschland in Punkto bildung - und hierauf sollten Antworten - nicht nur befriedigend sein.
    Also - ganz so dolle ist das nicht - dieses hohe Niveau - und dem damit verbundenen Klagen ??
    Freundliche Grüße !

  • 16.10.2009, 22:59 UhrMariposa

    Entscheidend ist nicht, ob sich in 30 Jahren etwas verbessert hat. Entscheidend ist der relative Fortschritt im Vergleich zu anderen internationalen Universitäten und welchem Standard die Hochschulen den Anforderungen heute entsprechen.

  • 17.10.2009, 01:02 UhrEsther

    Jedenfalls kann man ersehen, daß bildung in Deutschland keinen so großen Stellenwert hat . Auch von begabtenförderungen und Stipendieneinrichtungen wie es ein Ziel der FDP scheint - ist nicht viel zu halten. Unsere verantwortlichen Regierenden versagen in bildungsfragen jämmerlich - das Ergebnis liegt vor - Deutschland sackt erheblich ab - man möchte es aber nicht wahrhaben - keine Mittel weiterhin zur Verfügung stellen. Man gipfelt ( Merkels bildungsgipfel - bildungsland ???) - ergebnislos - erfolglos so weiter . Ein Elend.Endlich bildung zur bundessache erklären - und hier muß !! sich die FDP durchsetzen .

  • 18.10.2009, 09:29 UhrTralala

    Kann mich "Veteran" nur anschließen. Wenn man bedenkt, daß in den 50-er Jahren nach dem Krieg die Führungskräfte der 80-er Jahre (boomjahre) oft im unbeheizten Kämmerchen studiert haben... sollten sich die heutigen Studenten erst einmal von ihrem hohen Roß herunter bewegen, bevor sie jammern dürfen.
    Die Zeiten der Vollversorgung in jeder Lebenslage mit unbegrenzten Zuschüssen sind nun einmal vorbei.
    Wie man aber leider sehen muß, ist das bei den Uni-Verwaltungen noch nicht angkommen (wie in der Politik übrigens auch/Steuerschwarzbuch): es werden die Gelder für unnützen Mist verschwendet!

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