Hochschulranking 2014: Die Ergebnisse des aktuellen Uni-Rankings

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Hochschulranking 2014: Das sind Deutschlands beste Unis

Die Ergebnisse des aktuellen Uni-Rankings

Das zeigen auch die Ergebnisse des aktuellen Uni-Rankings, das die Beratergesellschaft Universum und der Personaldienstleister access KellyOCG exklusiv für die WirtschaftsWoche erstellt und für das sie 571 Personalchefs befragt haben.

„Es punkten genau die Universitäten, die sich darum bemühen, ihre Absolventen optimal auf den Übergang in den Arbeitsmarkt vorzubereiten“, fasst Universum-Deutschland-Geschäftsführer Stefan Lake das Ergebnis der Umfrage zusammen.

Zwar bleibt etwa die Uni Mannheim für angehende Betriebswirte ebenso die Nummer eins wie die TU Darmstadt im Fach Wirtschaftsinformatik. Doch dahinter gab es mitunter bemerkenswerte Verschiebungen: Karlsruhe konnte im Fach Maschinenbau zwei Plätze vorrücken, belegt nun in den Fächern Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen den ersten Rang. Und verdrängte damit so renommierte Adressen wie die RWTH Aachen vorerst vom Platz an der Spitze.

Aufsteiger Berlin

Ebenfalls auf dem Vormarsch: der Hochschulstandort Berlin. Die TU Berlin, die ebenfalls einen starken Fokus auf die Praxis legt, konnte in den Studienfächern Informatik, Elektrotechnik und in den Naturwissenschaften einige Plätze vorrücken und zählt in diesen Fächern zu den zehn besten Universitäten Deutschlands. Und auch unter den Fachhochschulen konnte die Hauptstadt aufholen: Die Berliner HTW eroberte im Maschinenbau den ersten Rang und konnte im Fach Informatik auf den zweiten Rang vorrücken.

Die besten Fachhochschulen 2014 nach Studiengang

Eine Entwicklung, die nicht nur den Vorstellungen der befragten Personaler entspricht. Auch die angehenden Akademiker selbst haben sehr ähnliche Ansprüche an ihre Ausbildung an der Uni, wie Universum im Frühjahr bei einer Befragung unter mehr als 30.000 Studierenden an 140 Hochschulen in Deutschland feststellen konnte: Nicht allein das Ausbildungsangebot entscheidet darüber, ob Studenten sich an ihrer Alma Mater gut aufgehoben fühlen: Für sie spielen die Jobaussichten im Anschluss ans Studium eine immer größere Rolle. Sie wollen nicht nur erstklassige theoretische Kenntnisse erwerben, sondern befriedigende Antworten finden auf die Fragen: Wie gut werde ich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet? Und wie groß sind meine künftigen Karrierechancen?

Doch von einer so praxisnahen Ausrichtung der universitären Lehre profitieren nicht nur die Studenten – auch die Unternehmen ziehen Vorteile aus der Kooperation. Denn sie wollen keine Theoretiker, die sich erst lange in den Berufsalltag einfinden müssen, sondern schnell in der Lage sind, ihr Studienwissen in die Praxis einzubringen. Im Kampf um die besten Fachkräfte müssen sie außerdem für die angehenden Absolventen sichtbar sein.

Auf welche Qualifikationen und auf welche Softskills Personaler achten. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Auf welche Qualifikationen und auf welche Softskills Personaler achten. (zum Vergrößern bitte anklicken)

So ist Daimler nicht nur am KIT präsent. Die Kooperationen mit Hochschulen reichen von Lehraufträgen und Vorlesungen durch Mitarbeiter über die Präsenz auf Messen, und die Betreuung von Abschlussarbeiten und Praktika von Studierenden. „Für uns als Technologiekonzern sind diese Kooperationen wichtig“, sagt Anna-Maria Karl, Leiterin Akademische Bildung und Wissenskooperationen bei Daimler. „Wir sind überall dort präsent, wo aktuell innovative Ideen entwickelt werden.“

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Am KIT etwa kommt ein Viertel des Hochschuletats aus der Industrie, die Dozenten haben häufig bereits eine Karriere in der Wirtschaft gemacht oder sind sogenannte „Share Professors“ – also Lehrbeauftragte, die hauptberuflich in der Industrie arbeiten und nebenbei an der Universität lehren. Jeder Studiengang wird außerdem regelmäßig evaluiert – dazu arbeitet das KIT mit Vertretern aus der Industrie zusammen, die den Studiengang auf ihre Anforderungen hin überprüfen.

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