Der britische Generalkonsul in Düsseldorf, Malcolm Scott, versteht es nicht, welche Vorurteile gegenüber Großbritannien...
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6 KommentareWenn man ehrlich ist,muss man sagen dass der MbA eine "Erfindung" der angelsächischen Kultur ist..ohne wesentlichen Mehrwert...das entscheidende ist doch das das MbA-Geschäft richtig Kohle einbringt und daher so propagiert wird.
Die im Artikel genannten Verbesserungsvorschläge von einem geschassten Uni-Präsidenten (!!) treffen nicht den Kern des problems...viel entscheidender ist doch dass ich durch einen MbA nicht ein besserer Manager bin im Vergleich zu einem bWL-Studenten...
Der Ansatz "mehr Praxis - weniger Auswendiglernen" ist sicher richtig, aber etwas mehr als einen Crashkurs in Philosophie bzw. ein Praxissemester braucht es wohl doch, damit anstelle eines Versagers ein Manager entsteht. Der Weg dahin ist weit.
Und wer hat doch gleich die Welt in den Rezessionsstrudel gezogen: MbA-Manager oder bWL-Absolventen?
Habe viel mit MbA + bWL Studenten zu tun die im Praktikum Entscheidungen treffen, die mich wütend machen.
Viel im Hirn nichts im Herz.Um Gut zu sein benötigt man beides.
Das ist wie 1+1=2 das auch nicht immer stimmt, denn ab und zu wird 3 oder 4 oder 5 daraus.
bekomme täglich mit was es bedeutet wenn ein neuer Absolvent in die Lage versetzt wird entscheidungen zu treffen.
Das Ergebnis ist die Weltwirtschaftskrise.
Reine Rationalität und purer Egoismus bringen nur soziale Krüppel hervor, denen jegliches Veranwortungsgefühl, Gewissen oder moralische Ansätze fehlen. An keiner Universität (ob bWL-Studium oder MbA) kann man eine integre Persönlichkeit werden, das ist Folge der eigenen Lebenserfahrung und der gelebten Werte. Es ist umgekehrt sicher auch kein Zufall, dass Menschen mit mehr Sozialkompetenzen sich auch nicht für diese langweiligen Wirtschaftsberufe interessieren.
Die Krise hat ihre Ursache auch in falschen Vorbildern:
Das Führungspersonal ist immer ungebildeter und unseriöser geworden, und die Öffentlichkeit hat sich leider in keiner Weise daran gestört. Sie hat nicht gesehen, was passiert, wenn analog zur DDR Elektriker oder Müllermeister das Ruder übernehmen. Ganz im Gegenteil: Man sah bei solchen Leuten in Führungspositionen oft ein sympathisches Spiegelbild von sich selbst: „.. der hat sich (genau wie ich) aus ganz einfachen Verhältnissen emporgearbeitet... Toll!“ Die DDR läßt grüßen.
Am Ende war jeder Respekt vor wirklicher Leistung verschwunden. Es lief ja auch so schön und glatt. Nichts/wenig zu wissen machte nichts. Ein trivialer MbA galt etwas Großes, und das Zocken in banken, die zu Spielhöllen umfunktioniert waren, galt keineswegs als Schande, sondern als geniale Tätigkeit, die durchaus Millionen wert ist, solange der Anleger mit dicken Zinsen beteiligt wird.
Erst als der Schwindel aufflog, änderte man seine Meinung und fand als Schuldige die Manager. Natürlich waren sie Schuld! Aber ebenso schuldig sind die Menschen, die sich nicht rechtzeitig von Trivial-Persönlichkeiten distanziert hatten. Wer wählt denn heute noch eine Stewardeß oder einen Elektriker in allerhöchste Positionen, obwohl diese Leute danach als Voll-Laien in den Aufsichtsräten sitzen! Man muß sich nicht wundern, wenn das irgendwann schief läuft. Die Menschen würden sich doch sonst auch nicht von einem Laien am Herzen operieren lassen oder in ein Flugzeug einsteigen, das von einer Stewardeß berechnet worden ist. Wo unmittelbare Gefahr droht, herrscht noch der Verstand. Wo die Gefahr aber nicht direkt lauert, ist man blind.
Noch in den 50er Jahren waren die Vorbilder in Filmen Ärzte, ingenieure und mutige Privat-Unternehmer etc. und nicht die heute gepriesenen Scharlatane.
Wenn die Menschen sich wieder an seriösen Dingen und Personen orientieren, werden sie auch wieder mehr Glück haben.
Der britische Generalkonsul in Düsseldorf, Malcolm Scott, versteht es nicht, welche Vorurteile gegenüber Großbritannien...
Kommentare zu: Business Schools in der Sinnkrise
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