MBA-News: Die Krisengewinner

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Harvard vor Stanford. Die besten Vollzeit-MBA-Schulen

von Daniel Rettig

In einem neuen Meta-Ranking der MBA-Anbieter ist Harvard ist beste Business School. Diese und weitere Neuigkeiten rund um den MBA im Überblick.

Jeder Mensch hat eine Berufung. Die einen wollen im Management Karriere machen, die anderen träumen von der Selbstständigkeit, wieder andere sehen sich tüftelnd im Labor.

Die Bestimmung von John Byrne ist die MBA-Szene. Der US-Journalist war lange Jahre beim US-Wirtschaftsmagazin „Business Week“ und konzipierte dessen MBA-Ranking. Die „Business Week“ wurde inzwischen an den New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg verkauft, Byrne hat das Magazin verlassen – aber seinem Thema ist er treu geblieben. Seitdem hat er sich mit einer Medienberatung selbstständig gemacht und das Internet-Portal „Poets & Quants“ ins Leben gerufen, das sich mit Artikeln, Blogs und Foren an MBA-Studenten richtet. Seit einigen Wochen gibt es auf der Seite auch eine neue Rangliste.

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Dessen Methodik ist denkbar einfach: Byrne wertete die wichtigsten internationalen MBA-Tabellen aus – neben denen seines früheren Arbeitgebers auch jene von „Economist“, „Financial Times“, „Forbes“ und „U.S. News & World Report“. Das Resultat ist eine Art Meta-Ranking der MBA-Anbieter. Angeführt wird die neue Liste von der Harvard Business School, dicht gefolgt von Stanford und der Booth School in Chicago.

Weniger Bewerbungen

Mit dem Ergebnis ist Byrne offenkundig mehr als zufrieden. Es handele sich um „das beste und zuverlässigste MBA-Ranking, das jemals veröffentlicht wurde“, sagt der Ex-Journalist reichlich selbstbewusst. Durch die Methodik würden die Schwächen der verschiedenen Auswertungen jeweils ausgeglichen, und MBA-Interessenten würde ein möglichst genauer Überblick über die besten Angebote weltweit verschafft.

Ganz unvoreingenommen ging der ehemalige „Business Week“-Redakteur bei seiner neuen Rangliste jedoch nicht vor: Tatsächlich wurden die Einzellisten unterschiedlich gewichtet – am meisten zählte das Ranking seines alten Arbeitgebers.

Die Bewerbungen für Vollzeit-MBA-Studiengänge sind in diesem Jahr im Vergleich zu 2009 um zwei Prozent gesunken. Das gab das Graduate Management Admission Council (GMAC), eine Vereinigung führender Wirtschaftshochschulen, bekannt. Allerdings gab es regionale Unterschiede: Während die Business Schools im asiatischen Raum einen Rückgang von durchschnittlich 16 Prozent verbuchten, stiegen die Anmeldungen in Europa und Kanada um vier Prozent.

Noch schlechter erging es den Teilzeit-MBA-Programmen – dort fielen die Zahlen im Jahresvergleich sogar um sieben Prozent. Deutlicher Krisengewinner waren hingegen die Programme des Executive MBA (EMBA), die sich speziell an Führungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung richten: 60 Prozent aller Angebote verzeichneten in diesem Jahr mehr Bewerber, weltweit stiegen die Zahlen im Schnitt um drei Prozent.

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