Peter Zervakis: "Den Einstieg ins Berufsleben optimal vorbereiten"

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InterviewPeter Zervakis: "Den Einstieg ins Berufsleben optimal vorbereiten"

von Anja Stehle

Für Peter Zervakis, Experte für Studium und Lehre bei der Hochschulrektorenkonferenz, ist Wissen kein Selbstzweck.

Die Universitäten wollen Studenten auf den Arbeitsmarkt vorbereiten – dafür setzen sie auf praxisnahe Lehre. Was ist der Grund für diese Entwicklung?

Die Hochschulen sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Angesichts des Fachkräftebedarfs ist die Nachfrage nach wissenschaftlich gut ausgebildeten Absolventen hoch. Gleichzeitig kann und will nicht jeder in der Wissenschaft bleiben. Die Hochschulen setzen daher auf eine problemlösungsorientierte Lehre, um die Studierenden auch auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt optimal vorzubereiten.

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Zur Person

  • Peter Zervakis

    Peter Zervakis, 50, Experte für Studium und Lehre bei der Hochschulrektorenkonferenz.

Kooperieren die Universitäten nur deshalb so stark mit Unternehmen?

Natürlich bietet eine solche Kooperation auch neue Finanzierungsmöglichkeiten. Die Hochschulen erhalten immer weniger Grundfinanzierung vom Staat und sind in der ressourcenintensiven Lehre zunehmend auf Drittmittel angewiesen. Wenn eine sinnvolle Kooperation durch ein Unternehmen finanziert wird, haben die Hochschulen im Einzelfall sicher nichts dagegen einzuwenden, sofern ihre Gestaltungsautonomie erhalten bleibt. Aber dies kann kein Ersatz für eine auskömmliche Grundfinanzierung sein.

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Wie sehr können Universitäten die Studenten überhaupt auf den Arbeitsmarkt vorbereiten – ohne ihre eigentliche Aufgabe, das Vermitteln von Fachwissen, zu vernachlässigen?

Es ist klar, dass Hochschulen keine Berufsschulen sind. Aber Wissen ist eben auch kein Selbstzweck.

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