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Privatuniversität: Absolventen von Witten/Herdecke wollen in Uni investieren

Ehemalige Studenten der Privatuniversität Witten/Herdecke wollen heute einen Verein gründen, der sich mit einem Millionenbetrag an der kriselnden Universität beteiligen will. Das bestätigten die Initiatoren der WirtschaftsWoche. Sie wollen jetzt die rund 3.000 Absolventen der Universität telefonisch um finanzielle Unterstützung bitten.

Die Privatuniversität Quelle: dpa
Die Privatuniversität Witten-Herdecke: Nun wollen Absolventen der finanziell angeschlagenen Uni unter die Arme greifen Quelle: dpa

Die Initiatoren sind optimistisch, einen siebenstelligen Betrag einsammeln zu können. Das Uni-Kuratorium, in dem sich Gönner der Privatuniversität versammeln, habe bereits zugesagt, die Summe aus eigenen Mitteln zu verdoppeln. „Wir kennen die Uni so gut wie kein anderer und haben ein langfristiges Interesse, das Haus weiter zu entwickeln“, sagte Manuel Dolderer, Absolvent und Unternehmensberater.

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Allerdings werde man nur dann Anteile an der gemeinnützigen GmbH übernehmen, wenn auch das Land die Privatuni weiter finanziell unterstützt und die Zukunft der Hochschule mit den Einstieg weiterer Investoren gesichert ist.Die Initiatoren stehen unter großem Zeitdruck.

Bis Mittwoch nächster Woche muss ein signifikanter Betrag auf dem Spendenkonto eingegangen sein, weil schon am Donnerstag Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) mit potenziellen Investoren verhandeln will.

14 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 20.01.2009, 21:20 UhrAnonymer Benutzer: LegendenGegner

    Um dem an der Wittener Hochschule in Gang befindlichen Aufbau einer Legende entgegen zu wirken:

    Nicht der Staat hat diese Hochschule in eine Krise gestürzt - ganz im Gegenteil. Er hat mehr als 15 Jahre diese Hochschule mit erheblichen Summen finanziert und immer darauf gewartet und gehofft, dass die Verantwortlichen an dieser Hochschule Wort halten und ein wirtschaftlich stabiles Fundament entstehen lassen. Dieses ist bis heute nicht geschehen. Es wird ganz im Gegenteil nach immer noch mehr Geld vom Staat gerufen.

    Auch gelingt es der Hochschule offenbar nicht, eine zweifelsfreie buchführung zustande zu bringen, obwohl man eine eigene Fakultät für Wirtschaftswissenschaften hat.

    Die ordnungsgemäße Verwendung zweckgebundener Mittel ist an dieser Hochschule schon vielfach in Zweifel gezogen worden und konnte mehrfach nicht wirklich nachgewiesen werden.

    Diese Hochschule befindet sich schon seit Jahren vor allem in einer inhaltskrise, deren Folge die nicht enden wollende Kette von Existenzkrisen ist.

    Alle diese Krisen der Hochschule haben regelmäßig viele vollmundige Sprüche auf Hochschulseite entstehen lassen, denen kaum entsprechende Taten der Hochschulaktivisten folgten. Mit Demonstrationen und Schuldzuweisungen an andere ist man dagegen in dieser Hochschule immer schnell bei der Hand.

    Die Verantwortung bei sich selbst und den eigenen Fehlern und Versäumnissen zu suchen, fällt den Vormännern dieser Hochschule und ihren Anhängern dort ganz offensichtlich extrem schwer.

    Darin liegt ein wesentlicher Grund, warum so viele private Finanzierer abgesprungen sind. Der Staat hat bis zuletzt durchgehalten, war extrem nachsichtig und verlangt jetzt nicht mehr als das Selbstverständliche:

    Diesem Faß ohne boden endlich einen boden einzuziehen!!

    Dafür sollten alle, auch und gerade die an einer erfolgreichen Zukunft dieser Hochschule interessierten, dem Staat, hier der nordrhein-westfälischen Landesregierung, dankbar sein.

  • 18.01.2009, 14:04 UhrAnonymer Benutzer: Ein Absolvent

    beteiligt Euch: www.deutschlandhilftwitten.de

  • 17.01.2009, 19:01 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Edmund A.M. Neugebauer

    Nicht nur die Alumni sondern auch derzeitige Hochschullehrer investieren in ihre Universität.ich investiere in die Universität Witten/Herdecke, der ich als Lehrstuhlinhaber seit 10/2005 angehöre, weil ich die Universität für eine einmalige und unverzichtbare bildungseinrichtung in der Deutschen Hochschullandschaft halte. Sie hat ein enormes innovatives Potential,welches bisher bei weitem nicht ausgeschöpft wurde, weil es seit meiner Zugehörigkeit an einem soliden basisfinanzierungskonzept mangelte.Der Universität ist es trotz dessen gelungen hervorragende Köpfe neu zu berufen.Gemeinsam mit den aussergewöhnlich guten Studierenden an unserer Universität wird die Universität weiterhin bildungsmotor bleiben und in der Forschung in den gewählten Schwerpunkten national und international eine führende Rolle spielen.Teil dieser Universität zu sein und als Forschungsdekan der Fakultät für Medizin die Entwicklung mitgestalten zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz und Freude

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