
Die weltweite Krise erfasst auch den Markt der MBA-Absolventen. Wer nach dem Abschluss derzeit einen Job sucht, muss vor allem Berufserfahrung vorweisen können. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Recruiter-Umfrage von QS TopMBA.com, einem weltweiten Anbieter von MBA-Messen.
Demnach geben 77 Prozent der Arbeitgeber MBA-Absolventen mit mehr als drei Jahren Berufserfahrung den Vorrang. Immerhin 42 Prozent bevorzugen Absolventen mit über fünfjähriger Berufserfahrung - 26 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Die Chancen von jüngeren Absolventen ohne Berufserfahrung sind so schlecht wie nie zuvor. Nur zwei Prozent der Arbeitgeber suchen MBA-Absolventen mit weniger als einem Jahr Berufserfahrung. 2008 waren es immerhin noch elf Prozent.
Nach Angaben von QS ist die globale Nachfrage nach MBA-Absolventen in diesem Jahr um 5 Prozent gesunken - allein im Finanzdienstleistungssektor stürzten die Neueinstellungen um zehn Prozent ab.
Kleiner Trost: Die Studie nennt Deutschland als einen der wichtigsten Indikatoren des MBA-Marktes in Westeuropa. Zwar sei 2009 auch hierzulande "kein tolles Jahr" gewesen, resümiert QS - doch immerhin blickten viele deutsche Arbeitgeber optimistisch in die Zukunft.













