Studiengebühren: Klage für zu schnelles Studieren

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Studiengebühren: Klage für zu schnelles Studieren

Normalerweise werden Studenten für langes Unibummeln an die Kasse gebeten. Nun verklagt eine Hochschule einen ehemaligen Studenten, weil er lange vor dem Ende der Regelstudienzeit abschloss.

Es klingt wie eine Geschichte aus einem Kafka-Buch: Die private Hochschule für Ökonomie und Management (FOM, mit Hauptsitz in Essen) hat ihren ehemaligen Studenten Marcel Pohl verklagt, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Pohls mutmaßliches Vergehen: Der 22-Jährige benötigte für sein Bachelor nur zwei Semester. Laut Studienordnung sind aber sieben Semester dafür nötig. Seinen Master machte Pohl, gemeinsam mit zwei weiteren Studienkommilitonen, dann in nur zwei, statt den vier vorgeschrieben Semestern.

Nachdem Pohl sich im August 2011 exmatrikulierte, soll er nun die Gebühren bis Ende 2011 nachzahlen. Es handelt sich hierbei um einen Betrag von fast 3000 Euro. Pohl zur "Bild"-Zeitung: „Als die Klage kam, dachte ich, das kann nicht wahr sein. Leistung sollte sich doch auszahlen.“

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Die Universität hat dem ehemaligen Studenten, der nun bei einer Bank in Frankfurt arbeitet, die Studiengebühren offenbar für das ganze Studium in Rechnung gestellt. Unklar sei es warum sie dennoch nur ein Teil der Gebühren einklagt. Ein Sprecher der Hochschule wollte sich nicht vor den Gerichtsverhandlungen äußern. Diese finden Dienstag am Amtsgericht Arnsberg statt.

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