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Studium 2014: Das bringt das neue Jahr für Studenten

Erasmus+ kommt

Grundfreibetrag – Steigt um rund 200 Euro

Die Anpassung des steuerlichen Grundfreibetrags betrifft nicht nur sie, aber jobbende Studenten dürften sich besonders darüber freuen. So können sie seit Jahresbeginn 8 354 Euro im Jahr verdienen, bevor Steuern gezahlt werden müssen. Dieser Betrag lag im Vorjahr noch bei 8 130 Euro.

Kürzungen – Unis müssen eventuell Stellen abbauen

Auch wenn es Bildungspolitiker gerne anders darstellen: Hierzulande müssen viele Hochschulen sparen und sehen sich von der Streichung von Arbeitsplätzen oder sogar ganzen Studiengängen bedroht. So demonstrierten Beschäftige und Studenten der Universität Bremen vergangenen Dezember gegen den Haushaltsplan für 2014 und 2015. Der sieht unter anderem die Streichung von 90 Planstellen wissenschaftlicher Mitarbeiter vor. Noch bedrohlicher ist die Situation nebenan in der Hochschule Bremen. Hier befürchtet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA), dass in den kommenden Jahren bis zu 40 Prozent der Studiengänge gestrichen werden, was einer Teilschließung gleichkäme. Auch sollen über 100 Mitarbeiterstellen gekürzt werden.

Auch in den neuen Ländern leiden viele Universitäten unter Geldmangel. So fehlen der Universität Greifswald mehr als zehn Millionen Euro, in Thüringen muss die Universität Jena rund sieben Millionen Euro einsparen, zahlreiche Lehrstühle drohen wegzufallen. In Sachsen-Anhalt müssen sieben Hochschulen bis 2019 insgesamt rund 19 Millionen Euro einsparen, wie der MDR berichtet.

Was diese Einsparungen für Studenten bedeuten? Vor allem kann sich das Betreuungsverhältnis verschlechtern, also die Zahl der Studenten pro Dozent steigen. Daher fordern immer mehr Bildungsaktivisten und Studentenvertreter, dass der Bund finanziell noch mehr helfen sollte, um wie Steffen Regis, Sprecher von der Initiative "Bildung braucht" sagt, "einen länderübergreifenden bildungspolitischen Notstand abzuwenden.“

Erasmus+ soll mehr Studenten zum Auslandsaufenthalt ermutigen

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Das Erasmus-Programm der Europäischen Union, das seit 1987 Studenten einen Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland ermöglicht, wird 2014 reformiert. Erasmus+ heißt das Programm, das unterschiedliche Förderprogramme der EU unter einem gemeinsamen Dach bündelt und nun in den nächsten sieben Jahren neben Studenten auch Azubis, Lehrkräfte und junge Freiwillige mit Stipendien ausstatten soll. Dafür gibt es von der Europäischen Union 14,8 Milliarden Euro.

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