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Studium: Die Sieger des Uni-Rankings 2009

von Daniel Rettig

Welche deutschen Hochschulen aus Sicht der Personalchefs die besten Absolventen ausbilden, welche Universitäten und Fachhochschulen in den verschiedenen Fächern vorn liegen – die Ergebnisse des Uni-Rankings 2009 auf einen Blick.

Uni Mannheim: Die Hochschule bildet die begehrtesten Betriebs- und Volkswirte Deutschlands aus Quelle: Pressefoto/Stefanie Eichler
Uni Mannheim: Die Hochschule bildet die begehrtesten Betriebs- und Volkswirte Deutschlands aus Quelle: Pressefoto/Stefanie Eichler

Wenn man den Statistiken glaubt, dann muss man sich um das Bildungsniveau der Deutschen aktuell keine Sorgen machen: Insgesamt 1,9 Millionen Studenten gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Wintersemester. Der Andrang nimmt sogar noch zu: Etwa 386.500 Erstsemester schrieben sich im Jahr 2008 an den 400 deutschen Hochschulen ein – so viele wie noch nie.

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So weit, so gut. Doch besonders in der aktuellen Wirtschaftslage machen sich viele Studenten Sorgen, ob sich die jahrelange Plackerei in Klausuren, Hausarbeiten und Referaten überhaupt lohnt. Viele Unternehmen stellen in der Krise keine neuen Mitarbeiter mehr ein oder bauen sogar Stellen ab. Zugleich wird die Konkurrenz um den begehrten ersten Job immer härter: Allein von 2006 auf 2007 stieg die Zahl der Hochschulabsolventen in Deutschland um acht Prozent, fast 290.000 drängten auf den Arbeitsmarkt.

Grafik: Bevorzugte Abschlüsse
Grafik: Bevorzugte Abschlüsse

Umso wichtiger ist die Wahl der Uni – für viele Abiturienten ist sie die erste wegweisende Entscheidung überhaupt.

Aber welche Hochschule ist für welches Fach am besten geeignet? Welchen Abschluss soll ich anstreben? Und worauf legen Unternehmen Wert, wenn ich mich um einen Job bewerbe? All diesen Fragen widmet sich das Hochschulranking der WirtschaftsWoche.

Die Ergebnisse sind durchaus überraschend. So halten die Personaler von den neuen Bachelor- und Master-Abschlüssen offenbar wenig. Mehr noch: Die Ergebnisse sind ein Indiz dafür, dass die Umstellung auf die neuen Abschlüsse bisher eher schleppend verläuft. In fast allen Fächern bevorzugen die befragten Personalverantwortlichen weiterhin das Diplom – besonders im Bereich Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Mit einem Bachelor allein haben Absolventen dagegen schlechte Karten beim Bewerbungspoker. 60,1 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Bewerber mit Bachelor-Abschluss weniger Praxiserfahrung hätten als ihre diplomierten Kollegen. Und gerade wenn es um den ersten Job geht, ist dieser Makel eines der größten Hindernisse: 71 Prozent der Personalchefs ist praktische Erfahrung immer wichtiger – vor zwei Jahren sagten das nur 46 Prozent.

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27 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 04.02.2011, 11:41 UhrAnonymer Benutzer: Michael

    Wo finde ich informationen über die Methodik der Studie? besonders die Stichprobe würde mich interessieren.

  • 30.03.2010, 13:51 UhrAnonymer Benutzer: Daniel Rettig

    @Nadine: Die Personaler werden gefragt, welche Unis bzw FH aus ihrer Sicht die besten Absolventen stellen - die Stimmen werden nachher zusammengezählt und daraus ergeben sich dann die Prozentzahlen.

  • 30.03.2010, 13:46 UhrAnonymer Benutzer: Nadine

    Gibt es denn expilite Aussagen darüber, nach welchen Kriterien (zu viel viel Prozent diese in die Endnote einfließen) die Personaler entscheiden bzw. wie sich die Ränge letztendlich ergeben? Oder handel es sich um subjektive Aussagen der Personaler? An irgenwelchen Kriterien muss sich die Platzierung doch festmachen können?

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