Mit einem Abischnitt von 1,9 ist Maximilian Wübken einer von ihnen. Der 20-Jährige studiert Betriebswirtschaftslehre im sogenannten „two in one“-Programm der TU München.
Ihn erwartet in den kommenden Wochen eine Mammutaufgabe: In nur drei Monaten muss er den Stoff von zwei Semestern bewältigen. Besteht er die Abschlussprüfungen, kann er direkt ins dritte, etwas leerere Semester wechseln.
Eine Herausforderung bleibt es für ihn dennoch. Gerade noch zählte er zu den letzten Wehrpflichtigen, jetzt drängt das gewaltige Lern- und Lesepensum. Der Stress ist enorm, viele Vorlesungen verfolgt Wübken nur online.
„Ich muss mich erst noch organisieren: Morgens alleine aufstehen, die nötigen Bücher zusammensuchen, entscheiden, was ich lerne“, sagt er.
Ob er die Prüfungen bestehen wird?
Wübken ist noch zuversichtlich und will „richtig ranklotzen“. Das Studium sei schließlich „genau das, was ich machen will“.
Immerhin: Besteht er nicht, nimmt er das normale Studium auf, ohne dass der Patzer gewertet wird. Bei dem Modell können beide Seiten nur gewinnen. Die Studenten Zeit – und die Hochschule Platz.
Zwei Semester überspringen
Christian Kredler von der TU München hat das Two-in-one-Projekt mitorganisiert. Er hofft, dass jeder zweite der 1800 Teilnehmer durchkommt – dann wären die folgenden Jahrgänge etwas entlastet.
Seit drei Jahren bereitet der Mathematiker seine Uni auf den Doppeljahrgang vor, mietete Lehrsäle an, verlängerte die Öffnungszeiten von Bibliotheken und Mensen und stritt mit Professoren über die Auslastung ihrer Vorlesungen. „Das hat viele Eitelkeiten verletzt“, gibt Kredler zu.
Doch mit dem Ergebnis ist er zufrieden. Heute arbeiten 300 zusätzliche Lehrkräfte an der Hochschule, das neue Raumkonzept nutzt die vorhandenen Säle besser, und die künftigen Studenten werden noch mit besonderen Aktionen gelockt. Etwa einer Alpenüberquerung für Lehramtskandidaten. Auf der Tour sollen sie sich selbst prüfen: Bin ich robust und motiviert genug für dieses Knochenstudium?
Warum aber lockt die TU München überhaupt noch Studenten, wenn ohnehin schon alles aus den Nähten platzt?
„Wir wollen eben die interessantesten Köpfe für uns gewinnen“, sagt Kredler. „Auch wenn wir alle in den kommenden Jahren etwas enger zusammenrücken müssen.“






















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Alle Kommentare lesen07.07.2011, 23:53 UhrAnonymer Benutzer:Bernd Briele
Lieber Siggi 40,
sogar als "Westler" kommt mir das Kotzen, wenn ich ihre Zeilen lese - wohl ein gesunder Mix aus recht schlichten Vorurteilen und einer bodenständigen Aversion gegen Menschen in den neuen bundesländern! Oder haben Sie persönlich so schlechte Erfahrungen machen müssen - dann täten Sie mir leid.
Na klar, wer von den jungen Leuten hier im Westen an einer der hoffnungslos überfüllten West-Unis mit vielleicht etwas schächerem Abi-Notendurchschnitt - Dank der vorausschauenden Weisheit unserer Kultusbürokratie - nicht landen kann, tut gut daran, sich an einer der Unis oder Fachhochschulen in den neuen bundesländern einzuschreiben... - statt jahrelang verzweifelt auf den Platz an einer ach so tollen "West-Renommier-Uni" zu warten. Und ich glaube auch, dass genau dieser Effekt dem bisherigen "brain-Drain" von Ost nach West entgegen wirken könnte! Wenn Sie ernsthaft glauben, dass in den neuen bundesländern nur hirnlose "Looser" und Neonazis herum geistern und ausschließlich "Einser-Abiturienten" unser Land nach vorne bringen können, so gilt ihnen mein tief empfundenes Mitleid.
15.06.2011, 02:09 UhrAnonymer Benutzer:Roger-life
@bA&NA
warum haben unsere beknackrn Vorfahren den 1. Weltkrieg
angezellelt ? Weil unser dengenerierter und geistig verkommener Kaiser grö0enwahnsinnig war. Wegen eines österreichischen Prinzen,
der in Sarajewo erschossen wurde, beginnen wir einen Weltkrieg !
inzuchtsippen, völlig abartig und verkommen.
15.06.2011, 00:54 UhrAnonymer Benutzer:BA & NA vs. Staatsexamen
Welche idioten haben uns diesen anglo-amerikanischen Schwachsinn aufs Auge gedrückt!
Jeder Gebildete in D weiß, was wir an unserem G9 und unseren Staatsexamina hatten. Um der lieben EU willen opfern wir unsere Muttersprache, unsere deutsche identität, unsere Kultur und letztlich unseren aufrechten Gang!
Nach den Gebietsabtretungen an unsere so lieben Nachbarn opfern wir nun auch noch unsere identität und unsere Kultur.
Je grüner unser Land wird, desto mehr verlieren wir unsere Selbstachtung.
Als Kenner der deutschen Geschichte kann ich nur sagen, es ist ein großes Unglück, dass wir den 1. Wk verloren haben.
hert