ThemenWoche Gastbeitrag: Warum ein Ökonomiestudium spannend ist

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ThemenWoche Gastbeitrag: Warum ein Ökonomiestudium spannend ist

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Studenten im großen Hörsaal der Technischen Universität (TUM) in München

Wirtschaft ist überall. Und deswegen ist ein Ökonomiestudium nicht nur eine gute Ausbildung für den Arbeitsmarkt, sondern vor allem eine gute Lehre fürs Leben. Ein Gastbeitrag von Birgit Schoerke vom Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte.

Ein Freund von mir hat mal gesagt: „Alles ist Physik“. Er ist Physiker. Den Gedanken möchte ich als Ökonomin gern übernehmen, denn: „Wirtschaft ist überall“. Egal ob wir ein Bier trinken gehen, eine Zeitung kaufen oder uns die Haare schneiden lassen. Alles hat mit Wirtschaft zu tun. Und gerade das macht es so spannend. Denn genau wie in der Physik, hat alles Ursachen und Wirkungen: Die Eurokrise wirkt sich auf den Handel aus, das Rauchverbot auf Lokale, der Mindestlohn auf die Beschäftigten. Die Bandbreite der Wirtschaftswissenschaft ist groß und vielseitig. 

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Birgit Schoerke

Birgit Schoerke

Menschen sind unterschiedlich. Die wenigsten können sicherlich von sich behaupten, bereits mit sechs Jahren die ersten chemischen Versuche gemacht und damit klar die Weichen in ein zukünftiges Leben als Chemiker gestellt zu haben. Und manch einem, der zunächst vielleicht etwas unmotiviert mit dem Studium beginnt, öffnen sich währenddessen neue Welten. Heute Marketing, morgen Organisation und nächste Woche Personal, Recht, Steuern, Warenwirtschaft, Logistik… Die Welt verstehen, Zusammenhänge verstehen, Wirtschaft und Gesellschaft verstehen. Für die Zukunft seinen Platz finden. Mit den Grundwerkzeugen und -fertigkeiten dafür ausgerüstet ist der dem Wirtschaftswissenschaftler gewiss.

Das Studium bietet somit das passende theoretische Grundgerüst für die Zukunft. Was aber braucht man noch, um den Anforderungen des zukünftigen Arbeitgebers gerecht zu werden? Praktika – sie helfen den Horizont zu erweitern, die Entscheidung für einen eingeschlagenen Weg zu festigen und erstes Vitamin B aufzubauen. Erste Erfahrungen in der Praxis helfen zudem, eine Verklärtheit für manche Berufssparten abzulegen und dem Alltag ins Auge zu blicken. Und eins ist natürlich bereits im Studium unerlässlich: Kontakte knüpfen.

Warum Julian Schernikau BWL studiert

  • Lösungen schaffen

    Ich musste lange überlegen. Schon komisch, wenn man nach drei Semestern nicht sofort, wie aus der Pistole geschossen, in ein paar Sätzen erzählen kann warum man das Fach studiert. Nach ein wenig Überlegen ist mir klar geworden, ich studiere BWL, weil mich die einzelnen Abläufe im Unternehmen interessieren, eben die Abläufe, die „regional“ passieren und auf die ich Einfluss nehmen kann.

    Mit welchen Instrumenten kann ich meine Mitarbeiter so motivieren, dass sie Spaß an ihrer Arbeit haben? Wie kann ich Mitarbeiterzufriedenheit erzeugen und gleichzeitig Unternehmenserfolg verbuchen? – Fragen, die angesichts aktueller Berichte über Burnout & Co beantwortet werden müssen!

    Für mich bedeutet das: Lösungen schaffen. Und genau das ist der Antrieb für mein Studium. Im Studium bekomme ich zwar keine Gesetze vermittelt mit denen ich diese Probleme lösen kann, aber ich lerne Ansätze, die ich irgendwann in der Praxis, gepaart mit eigenen Erfahrungen, gestalten kann.

    Julian Schernikau, Student an der Universität Trier und Mitglied des Vorstandes der Hochschulgruppe Trier, verantwortlich für PR, im Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V.

Wer während seines Studiums mehr als „nur studieren“ will, kann sich zum Beispiel ehrenamtlich engagieren und gleichzeitig sein Netzwerk auf- und ausbauen. Für den angehenden Wirtschaftswissenschaftler bietet der bdvb – Das Netzwerk für Ökonomen, viele Möglichkeiten. Modern und vielseitig ausgerichtet bietet der bdvb den Studierenden vor allem die Chance, interessante und intensive Kontakte zu knüpfen, sowohl zu anderen Studierenden als auch zu Praktikern, Professoren, Unternehmen und Institutionen. Engagement mit Kreativität und Professionalität – das ist Networking live. In unseren Bezirks- und Hochschulgruppen vor Ort organisieren engagierte bdvb´ler Vortragsveranstaltungen, Firmenkontakte, Podiumsdiskussionen, Seminare, Stammtische, Partys und Bälle. Und über die gemeinsame Projektarbeit erweitert man nicht nur automatisch seine Softskills, es macht auch noch Spaß.

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