Uni-Ranking 2010: Deutschlands beste Unis aus Personalchef-Sicht - Seite 4

Uni-Ranking 2010: Deutschlands beste Unis aus Personalchef-Sicht

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Staatlich oder Privat?

Privathochschulen
Privathochschulen

Die Grenze zwischen privaten und staatlichen Hochschulen verwischt derweil weiter. Zwar waren im Wintersemester von den insgesamt 2,1 Millionen Studierenden in Deutschland nur 96.100 an einer privaten Hochschule eingeschrieben, ein Anteil von 4,5 Prozent. Allerdings ist die Tendenz steigend – im Wintersemester 2000 lag der Anteil noch bei 1,4 Prozent.

Etwa jeder zweite Befragte des Uni-Rankings sieht die Privaten bereits gleichauf. 2008 sagten das 37,3 Prozent, im Jahr 2007 sogar nur 28 Prozent. Allerdings fehlt es offenbar ausgerechnet den Absolventen privater Hochschulen an Eigenständigkeit. Jeder dritte Befragte findet, dass staatliche Hochschulen selbstständigere Absolventen hervorbringen.

Es muss ja auch nicht immer das Studium an einer Elite-Uni sein. Auch andere Hochschulen, die weniger Strahlkraft besitzen, bieten ihren Studierenden exzellente Bedingungen – teilweise sogar bessere als die Spitzen-Unis.

RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg ist sich dessen bewusst. Er ist derzeit viel außerhalb seines Büros unterwegs, um auf Podien und Demonstrationen mit mehr oder minder aufgebrachten Studenten zu diskutieren. Das ist ihm lieber als wenn die sich gar nicht für die Belange ihrer Hochschule interessieren würden. Gerne weist er in den Gesprächen darauf hin, dass ein Studium immer noch die beste Versicherung gegen Erwerbslosigkeit ist. Derzeit liegt die Arbeitslosenquote von Hochschulabsolventen bei etwa sechs Prozent – rund drei Prozentpunkte unter der allgemeinen Quote.

Die Wissenschaftler des HIS fragten vor einigen Monaten einen Absolventenjahrgang zehn Jahre nach dem Abschluss zu seiner momentanen Lage. 90 Prozent sagten, dass sie heute wieder studieren würden. Nur fünf Prozent empfanden das Studium für ihren heutigen Beruf unbedeutend.

Wer weiß, womöglich sehen die protestierenden Abiturienten von heute das eines Tages genau so.

73 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 26.10.2011, 19:40 UhrAnonymer Benutzer: Hannes

    glaub sebastian kein wort. wer geht von der uni mannheim mit guten noten nach hohenheim??

  • 10.06.2011, 15:05 UhrAnonymer Benutzer: Norbert

    Uni Rankings und vor allem Akkreditierungen gehören abgeschafft, da sie nur Ressourcen binden, die für die Organisation der Lehre letztendlich da sein sollten und weil sie auch eine Menge Geld kosten, das den Hochschulen fehlt.
    Siehe die Wirtschaftsprüfer, die viel Geld kassieren, aber bankenkrisen nicht im Vorraus erkannt haben wollen... Da besteht bei den Akkreditierern der Unis kein Unterschied.

    Darüber hinaus dient ein Ranking der Unis nur bestimmten Firmen, die bestimmte Zwecke verfolgen... Das ist meinstens einfach: nur Geld verdienen! Dabei spielt bertelsmann eine große Rolle... Natürlich versteckt, im Hintergrund.
    Googelt nach Stichwörtern wie: CHE -Ranking gehört abgeschafft.
    Hierzu auch ein Link:
    www.freitag.de/kultur/1025-die-scheinwirtschaft

  • 17.05.2011, 15:30 UhrAnonymer Benutzer: Sebastian

    ich habe meine WiWi-bachelor an der Uni Mannheim gemacht. ich schließe mich der Meinung von Carlo an. Die Lehre in Mannheim ist Top und die Noten im Verhältnis zum Aufwand und Schwierigkeitsgrad gut. Da ich mal was anderes sehen wollte, habe ich mich für den Management-Master (Financial Management) der Uni Hohenheim entschieden. Mein Notendurchschnitt in Hohenheim ist der selbe wie in Mannheim. Das Programm ist eine echte Knochemühle und mit der Lehre in Mannheim alle mal vergleichbar. Für die Vorbereitung auf das berufsleben verdient Hohenheim meiner Meinung nach ein weit besseres Ranking! ich bin überzeugt, dass Hohenheim dieses Ziel in naher Zukunft auch erreicht.

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