Uni-Ranking: Karlsruher Institut für Technologie ist neuer Spitzenreiter

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Roboter am Karlsruher Institut für Technologie

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist in den Ingenieurswissenschaften die beliebteste Universität deutscher Personalchefs.

Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Hochschul-Ranking der Beratungsgesellschaft Universum und des Personaldienstleisters access KellyOCG, das der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt.
An der Umfrage beteiligten sich 571 Personalverantwortliche. Sie gaben Auskunft über die Frage, welche Universitäten und Fachhochschulen die Studenten in den jeweiligen Fächern am besten für die Bedürfnisse der Unternehmen ausbilden.

Das KIT landet in gleich drei Studienfächern auf dem ersten Platz: Knapp 44 Prozent der Personaler konnte das KIT im Fach Maschinenbau überzeugen, in Informatik 20 Prozent und im Fach Wirtschaftsingenieurwesen waren es 51 Prozent. Damit verdrängen die Karlsruher den ehemaligen Spitzenreiter RWTH Aachen. Die Aachener belegen nunmehr im Fach Elektrotechnik (37 Prozent) und in den Naturwissenschaften (29 Prozent) den ersten Platz. Im Fach Maschinenbau (39 Prozent), im Wirtschaftsingenieurwesen (49 Prozent) und im Fach Informatik (19 Prozent) ist die RWTH Aachen zweite.

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Die TU Darmstadt ist im Fach Wirtschaftsinformatik weiterhin Spitzenreiter (19 Prozent). Die TU München und die Universität Mannheim teilen sich den zweiten Rang mit jeweils 14 Prozent.
In der Betriebswirtschaftslehre konnte die Universität Mannheim die meisten Personalchefs überzeugen (46 Prozent). Auf dem zweiten Platz landet die LMU München (28 Prozent), gefolgt von der Universität zu Köln (27 Prozent). In der Volkswirtschaftslehre erobert die Goethe-Universität Frankfurt am Main den ersten Platz (25 Prozent). Es folgen die Universität zu Köln (23 Prozent) auf Rang zwei und die Münchener LMU auf dem dritten Platz (21 Prozent).

Besonders auffällig in diesem Jahr: Die Berliner Hochschullandschaft legte zu. Die TU Berlin konnte in den Naturwissenschaften auf Platz zwei vorrücken. Bei den Fachhochschulen belegt die HTW Berlin im Fach Maschinenbau den ersten Platz und in den Fächern Wirtschaftsinformatik und Informatik jeweils den zweiten Platz.
Das komplette Hochschul-Ranking 2014 erscheint in der nächsten Ausgabe der WirtschaftsWoche.

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1 Kommentar zu Uni-Ranking: Karlsruher Institut für Technologie ist neuer Spitzenreiter

  • Sehr geehrte LeserInnen, sehr geehrter Herr Kunterbunt,

    als langjähriger Talentscout in enger Zusammenarbeit mit diversen Unternehmen und Hochschulen möchte ich meine Kritik gegenüber dieses Ranking aussprechen.

    Gewiss begründen sich die Ergebnisse durch die Befragung von Personalern. Leider gibt es jedoch sehr große regionale Differenzen, wie es Herr Kunterbunt bereits erwähnt hat.

    Da sich viele der befragten Unternehmen im westlichen und südlichen Raum Deutschlands befinden, haben einige Universitäten eine geringere Chance, eine gute "Positionierung" zu bekommen. Zudem hängt die Wertung auch von der Jahrgangsstärke einer Universität ab. Wenn man, wie Sie Herr Kunterbunt, das KIT oder die RWTH mit der TU Ilmenau vergleicht, dann ist es allzu logisch, dass diese im Vergleich aus den zuvor genannten Gründen schlechter abschneidet. Interessanterweise kann ich aus eigenem Austausch mit Professoren, Studenten und Kooperationsunternehmen dieser Universitäten jedoch mitteilen, dass die Qualität der Lehre in Ilmenau vergleichbar, wenn nicht sogar besser ist, als die Lehre an den beiden größeren Universitäten! Dies liegt vor allem an den besseren Studienbedingungen, wie z.B. ein wesentlich umfangreicheres Betreuungsverhältnis.
    Es wäre also durchaus möglich, dass die TU Ilmenau in den Rankings noch weiter oben "platziert" werden würde, wenn mehr Studenten dort studieren würden und somit mehr Studenten einen Input in die Unternehmen geben würden.

    Generell sollte außerdem festgehalten werden, dass es bei Personalern keinen großen Unterschied mehr macht, ob ein Student in Ost- oder Westdeutschland studiert hat. Dies tritt, wenn überhaupt, nur noch in stark hierarchisch geprägten (und meist konservativen) Unternehmen bzw. Konzernen auf.

    Abschließend sollte manifestiert werden, dass Rankings wie diesem keine allzu große Rolle bemessen werden sollte, da z.B. durch regionale Unterschiede bzw. sehr unterschiedliche Absolventenzahlen Verzerrungen auftreten können.

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