ThemaStudium

alles zum Thema

Uni-Ranking: Wer hat, dem wird gegeben

Uni-Ranking: Deutschlands beste Universitäten

« 2 / 5 »

Wer hat, dem wird gegeben

Aufsteiger:

Uni Bamberg

Die Bamberger Otto-Friedrich-Universität konnte in den Wirtschaftswissenschaften aufholen. Belegte sie 2011 etwa bei BWL noch Platz 28 hat sie sich dieses Jahr auf Platz 20 vorgearbeitet. Bei VWL sind die Bamberger um fünf  Plätze auf Platz 11 vormarschiert.

Bild: gms

Alle Personaler beantworteten dieselben Fragen: Von welchen Universitäten und Fachhochschulen kommen die besten Absolventen? Bevorzugen Sie bei Bewerbern die neuen Bachelor- oder Master-Abschlüsse? Sind Studenten von privaten Unis besser als jene von staatlichen?

Die Antworten geben nicht nur Aufschluss über die besten Hochschulen Deutschlands. Sie zeigen auch, was die renommiertesten Unis besser machen – und was andere daraus lernen können.

An der Spitze hat sich im Vergleich zu 2011 nichts geändert: Dort steht erneut die RWTH Aachen. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren belegt Aachen als einzige deutsche Hochschule gleich in vier Kategorien den ersten Platz: bei Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und im Wirtschaftsingenieurwesen.

Und auch im Fach Informatik kann sich RWTH- Rektor Ernst Schmachtenberg über gute Nachrichten freuen: Dort kletterte die Uni im Vorjahresvergleich vom dritten auf den zweiten Platz. Lediglich das Karlsruher Institut für Technologie, ein Zusammenschluss der ehemaligen Universität mit dem örtlichen Forschungszentrum, liegt vor der RWTH.

Gute Aussichten: Absolventen der Uni Mannheim sind äußerst begehrt Quelle: Pressebild
Gute Aussichten: Absolventen der Uni Mannheim sind äußerst begehrt Quelle: Pressebild

Schon seit Langem hat die Technische Hochschule in Aachen einen exzellenten Ruf im Bereich Ingenieurwesen – umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in solchen Ranglisten vorne liegt.

Der Matthäus-Effekt

Der US-Soziologe Robert Merton fragte sich bereits in den Siebzigerjahren, warum bestimmte Wissenschaftler häufiger zitiert werden als andere. Dabei stellte er fest: Je prominenter ein Forscher war, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er von anderen zitiert wurde – was seinen Ruhm wiederum weiter mehrte.

Merton bezeichnete das als „Matthäus-Effekt“, in Anlehnung an das gleichnamige Evangelium. Darin vertraut ein Mann seinen drei Dienern Teile seines Vermögens an. Zwei der Angestellten gelingt es, die Summe zu verdoppeln, woraufhin ihr Herr sie belohnt. Ein Diener versteckt das Geld hingegen in der Erde, aus Angst, es zu verlieren.

Die Folge: Er wird von seinem Herrn vom Hof gejagt. „Denn wer da hat, dem wird gegeben“, heißt es in der Bibel. Ein Phänomen, das sich heute in nahezu allen Lebensbereichen beobachten lässt.

Anzeige

Gute Schüler werden stärker gefördert, Top-Manager müssen sich über ihre berufliche Zukunft in der Regel kaum noch sorgen. Und Hochschulen, die einmal auf den vorderen Plätzen des Uni-Rankings landen, haben einerseits auch bessere Chancen, wieder genannt zu werden.

Thema Studium

Alles zum Semesterstart: Thema Studium

Wir geben Rat: Die besten Unis, alles zum Semesterstart, was taugen Bachelor, Master und MBA?

weitere Fotostrecken

Blogs

Gewinner der Bücher "Ganz oben" von Anonyma
Gewinner der Bücher "Ganz oben" von Anonyma

Die Gewinner der Exemplare von "Ganz oben" von Anonyma - gestiftet vom C.H.Beck Verlag, sind Caren Steffen und Elisabeth...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

    Folgen Sie uns im Social Web

WirtschaftsWoche Shop

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.