Universitäten: Höchststand bei Studierenden

Universitäten: Höchststand bei Studierenden

Bild vergrößern

Universität: Höchststand bei Studierenden

Nie zuvor saßen mehr junge Menschen in Hörsälen und Seminarräumen. Aber die Zahl der Neuanfänger steigt nicht weiter - und manche Bundesländer werden für Studenten zunehmend unattraktiv.

In Deutschland gibt es so viele Studierende wie nie zuvor. Im laufenden Wintersemester sind 2,8 Millionen Studentinnen und Studenten an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden waren das 48 300 mehr als im Wintersemester davor - eine Steigerung von 1,8 Prozent. Die Zahlen basieren auf ersten vorläufigen Ergebnissen.

Die Zahl der Studienanfänger hingegen stagniert, wie aus der am Freitag veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Im Studienjahr 2016 - es umfasst das Sommersemester und das darauf folgende Wintersemester - nahmen 505 900 Menschen erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule auf, 0,1 Prozent weniger als im Studienjahr 2015.

Anzeige

Knapp zwei Drittel der Studierenden sind an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben, gut ein Drittel an Fachhochschulen. Nur 1,3 Prozent studieren an einer Kunsthochschule und 1,4 Prozent an einer Verwaltungsfachhochschule.

Times Higher Education-Ranking 2016: Das sind die besten deutschen Unis

  • Das Ranking

    Seit 2004 kürt das britische Magazin "Times Hgher Education" die 100 besten Universitäten der Welt. Für das Ranking werden nicht nur die Qualität und das Renommee von Forschung und Lehre bewertet, sondern auch die Internationalität der Hochschulen und das Forschungsbudget. Unter die Top 100 haben es in diesem Jahr auch neun deutsche Hochschulen geschafft.

  • Universität Freiburg

    Die Uni Freiburg ist die erste deutsche Hochschule, die im Ranking auftaucht. Im vergangenen Jahr noch auf Platz 84 reicht es für die Hochschule im baden-württembergischen Breisgau dieses Jahr nur noch für Platz 95.

  • Universität Tübingen

    Etwas besser steht die Uni Tübingen da: Sie belegt, gemeinsam mit dem Korea Advanced Institute of Science and Technology, Platz 89.

  • TU Berlin

    Technische Universität Berlin
    Die 1879 gegründete TU Berlin ist 2016 erstmals im Ranking vertreten und belegt Platz 82. Die Uni glänzt besonders in den Naturwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen und in Informatik.

  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen)

    Obwohl die RWTH Aachen in Deutschland als die Adresse für Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau gilt, reicht es im internationalen VErgleich nur für Platz 78. Im Vergleich zum Vorjahr hat die RWTH damit vier Plätze gut gemacht. Mit ihrem Zukunftskonzept „RWTH 2020“ hat sie sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahrzehnts eine der weltweit besten „integrierten interdisziplinären technischen Hochschulen“ zu werden.

  • Freie Universität Berlin

    Auf Platz 75 folgt die Freie Universität Berlin - eine von drei Berliner Unis, die es unter die Top 100 geschafft haben.

  • Humboldt Universität Berlin

    Deutlich weiter vorne - nämlich auf Platz 57 - liegt die zweite Berliner Alma Mater: Die Humboldt-Universität. Sie teilt sich die Platzierung mit der Washington University in St Louis.

  • TU München

    Die Technische Universität München belegt Platz 46. Im Vorjahr lag die Tu noch auf dem 53. Rang. Unter den deutschen Unis im Times-Ranking reicht diese Wertung für den dritten Platz.

  • Universität Heidelberg

    Die Uni Heidelberg, geistige Heimat zahlreicher Juristen, belegt international Platz 43. Diesen Rang teilt sie sich mit der Universität Hong Kong. Unter den deutschen Hochschulen ist die 1386 gegründete Uni jedoch die Nummer zwei. Noch besser schneidte nur eine im internationalen Vergleich ab.

  • Ludwig-Maximilians-Universität München

    Wie schon 2015 ist die Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschlands beste Uni. International belegt sie Rang 30.

Sie sind allerdings die größten Gewinner bei den Erstsemestern: Die Verwaltungsfachhochschulen legten um 7,9 Prozent zu, während wissenschaftliche Hochschulen und Kunsthochschulen etwas weniger Neulinge hatten und Fachhochschulen stagnierten.

Sinkende Studentenzahlen gibt es in allen ostdeutschen Flächenländern außer Thüringen. Den größten Zuwachs dagegen hatten Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Zahlenmäßig liegt Nordrhein-Westfalen mit aktuell knapp 772.000 vorn, gefolgt von Bayern (381.000) und Baden-Württemberg (363.000).

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%