Hirnforschung: Lesen verändert das Gehirn

Hirnforschung: Lesen verändert das Gehirn

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Lesen ist gut für unser Gehirn.

Lesen bildet - auch unsere Hirnstruktur. Wer liest, formt tatsächlich seine grauen Zellen um. Beim Lesen verändern sich nicht nur Areale der Großhirnrinde, sondern auch andere Hirnstrukturen.

Wer Lesen lernt, bekommt damit nicht nur Zugang zu Informationen, sondern tut auch etwas für sein Gehirn. Forscher des Max-Planck-Instituts Leipzig haben mithilfe einer Kernspintomographie gezeigt, dass sich nicht nur bei Kindern, die lesen lernen, das Gehirn neuroplastisch verändert, sondern auch bei Erwachsenen. Bei erwachsenen Lesern verändert sich, anders als bei Kindern, aber nicht nur die Großhirnrinde. Auch die Verbindung zwischen Sehrinde und Thalamus, der als Filter zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen fungiert, wird gestärkt wird.

Heißt: Wer mehr liest, kann Informationen besser gewichten.

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Eine Forschergruppe der Universität Padua hat erst kürzlich herausgefunden, dass Menschen, die viele Bücher lesen, durchschnittlich 21 Prozent mehr verdienen, als andere. Für ihre Studie mit dem Titel „Books are forever“ befragten die Forscher knapp 6000 Männer in neun europäischen Ländern nach ihrem durchschnittlichen Lebenseinkommen sowie nach der Anzahl der Bücher, die sie als Kinder gelesen haben. Die Bücherzahl sagt dabei nicht nur etwas über die wirtschaftliche Lage einer Familie aus, die Zahl lasse vielmehr erkennen, inwiefern einem Kind schon früh die Möglichkeit gegeben wurde, kognitive und sozio-emotionale Fähigkeiten auf- und auszubauen.

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