Nebenjob: Die Pause nicht vergessen

Immer mehr Menschen haben einen Nebenjob. Wer nach der eigentlichen Arbeit noch kellnern geht oder als DJ jobbt, sollte Einiges beachten, damit der eigentliche Arbeitgeber keinen Ärger macht.

Tagsüber einen Job im Büro, abends Cocktails mixen oder Musik auflegen: Laut dem Statistischen Bundesamt gehen mehr als 2,4 Millionen Arbeitnehmer neben ihrem Hauptjob noch einer Nebenbeschäftigung nach - mit steigender Tendenz. Das sorgt für mehr Geld auf dem Konto, aber auch für zusätzlichen Stress. Deshalb gibt es ein paar Dinge zu beachten, die der Personaldienstleister "Orizon" zusammengestellt hat.

Grundsätzlich gilt: Jeder Arbeitnehmer darf einem Nebenjob nachgehen, Besonderheiten gibt es für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst und Elterngeld-Bezieher.

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Nicht überanstrengen

Trotz Nebenjob muss der Arbeitnehmer auch in seiner Hauptbeschäftigung gute Leistungen bringen. Das heißt: Wer nach seiner normalen Schicht noch Cocktails mixt, Musik auflegt oder bis in die Puppen, Social Strategien für ein ehrenamtliches Projekt entwirft, muss am nächsten Morgen trotzdem fit und ausgeruht sein - und das ohne Ausnahme.

Zufrieden im Job? Love it, change it or leave it!

Heute wird wieder die Gallup-Studie veröffentlicht. Meistens heißt es da, dass viele Deutsche unzufrieden im Job sind. Warum ändern sie dann nichts? Zeit, das Leben in die Hand zu nehmen.

Unzufriedenheit im Job ist nicht normal. Quelle: dpa

Vorsicht vor Interessenkonflikten

Wer von Montag bis Freitag im Vertrieb von A arbeitet, sollte nach Feierabend nicht die Produkte von Anbieter B anpreisen. Gleiches gilt natürlich für den Mitarbeiter eines Ölkonzernes, der sich nach Feierabend, nur schwer bei Greenpeace engagieren kann. Möglicherweise muss der Arbeitgeber sowieso zustimmen, insbesondere bei Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst. Das entfällt, wenn der Arbeits- oder Tarifvertrag keine expliziten Regelungen über Nebentätigkeiten enthalten. Trotzdem ist es ratsam, den Chef grundsätzlich darüber zu informieren, um unangenehme Situationen zu vermeiden oder sogar eine Kündigung zu riskieren.

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