Sportliche Grenzen: Ohne Treibstoff, keine Leistung

Sportliche Grenzen: Ohne Treibstoff, keine Leistung

Ob bei einem Marathon, einem Hindernislauf oder leistungsorientiertem Kraftsport - das Interesse körperlich an die Grenzen zu gehen, war unter Hobbyathleten nie größer.

Der Fitnessmarkt boomt und stieg alleine von 2010 bis 2016 von 3,8 auf 5,05 Milliarden Euro. Wer aber erfolgreich im Sport sein möchte braucht nicht nur einen ausgefeilten Trainingsplan sondern auch eine gezielte Versorgung mit Nährstoffen. Deshalb spielt die richtige Ernährung eine wesentliche Rolle für den sportlichen Erfolg. In erster Linie kommt es dabei auf eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung an.

Demnach müssen dem Körper alle Makronährstoffe zugeführt werden und so gehören sowohl Kohlenhydrate, Proteine als auch Fette auf den Teller. Wir bekommen immer wieder Anfragen von Athleten, die trainieren wie die Weltmeister, aber keine Erfolge erzielen.

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Oft finden wir dann heraus, dass die Sportler zu wenig oder zu einseitig essen. Bodybuilder beispielsweise neigen wie auch Kraftsportler dazu, zu viel Eiweiß zu sich zu nehmen.

Was bei der Arbeit stresst

  • Verantwortung

    Was sorgt im Büro für Stress? Der Personaldienstleister Robert Half hat im höheren Management nach den wichtigsten Gründen gefragt. Dabei gaben 18 Prozent der Befragten zu viel Verantwortung oder ständiges an die-Arbeit-denken auch in der Freizeit als Grund für Stress bei der Arbeit an. Nur in Tschechien können die Beschäftigten außerhalb des Arbeitsplatzes schwerer abschalten - dort gaben 28 Prozent an, dauernd an die Arbeit denken zu müssen. Auf der anderen Seite der Skala ist Luxemburg: nur fünf Prozent haben dort dieses Problem.

  • Nur wenige Menschen arbeiten stressfrei

    Keinen Stress haben dagegen nur sieben Prozent der deutschen Befragten. Genauso niedrig ist der Anteil derer, die ihren aktuellen Job nicht mögen.

  • Druck von oben

    Unangemessener Druck vom Chef nannten 27 Prozent der Befragten hierzulande als Stressgrund. In Brasilien sind es dagegen 44 Prozent.

  • Chefqualitäten

    Wenn der Chef sich eher um sein Handicap kümmert, statt ordentlich zu führen: 28 Prozent der Befragten sind mit der Managementfähigkeit des Chefs unglücklich. Das Unvermögen des führenden Managers, das zu Stress führt, scheint in Luxemburg relativ unbekannt zu sein - nur 11 Prozent der Befragten sind dort mit den Befragten unglücklich, in Dubai sind es gar neun Prozent.

  • Büroklatsch

    Dass unangenehme Kollegen oder fieser Büroklatsch zu Stress führen kann, ist allgemein bekannt. Dementsprechend führen auch 31 Prozent der Befragten das als Stressgrund an - der Anteil derer, die das ähnlich sehen, liegen in allen anderen Ländern fast gleich hoch - außer in Brasilien: 60 Prozent der Befragten geben unangenehme Kollegen und fiesen Büroklatsch als Stressgrund an.

  • Unterbesetzung

    Ein weitere Stressgrund: personelle Unterbesetzung. 41 Prozent der Befragten sehen das als wichtigen Grund für Stress bei der Arbeit an - ein Wert, der fast in allen Ländern ähnlich ist.

  • Arbeitsbelastung

    Doch am problematischsten, laut der Studie: die hohe Arbeitsbelastung. 51 Prozent der Befragten gaben dies als Stressgrund an. Deutschland liegt damit im Schnitt, auch in den anderen elf Ländern ist ein ähnlich hoher Anteil der gleichen Meinung.

Wie alle Nährstoffe landet auch ein Zuviel an Proteinen auf den Hüften. Denn der Körper verwertet das, was er braucht und „spart“ den Energieüberschuss für schlechte Zeiten. Mit der Ernährung verhält es sich letztendlich also wie auch beim Training: Sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig kann fatale Folgen haben.

Die Ernährung sollte, um die Leistungsfähigkeit auf ein hohes Niveau zu heben, neben dem Trainingsplan auch auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Sportart abgestimmt sein. So ist im Kraftsport eine andere Zusammensetzung der Mahlzeiten von Nöten als im Ausdauersport um die Leistungsfähigkeit ideal zu unterstützen.

Ausdauersport

Ausdauersport gehört zu den beliebtesten Sportaktivitäten in Deutschland. Es wird Woche für Woche gelaufen, geschwommen und geradelt für die eigene Fitness oder nur zum Spaß. Dabei ist der menschliche Körper von Natur aus perfekt für den ausdauernden Sport gewappnet. Wir besitzen unterschiedliche Systeme der Energiebereitstellung, welche uns speziell bei lang andauernden Belastungen unterstützen. Die entscheidende Rolle spielen hier insbesondere Kohlenhydrate und Fette. Kohlenhydrate dienen dabei vorwiegend als relativ schnelle Energiebereitsteller, sind dafür jedoch umso flotter verbraucht.

Körperliche Fitness Sport verhilft zu mehr Erfolg im Beruf

Richard Branson steht dafür um 5 Uhr morgens auf und auch Smart-Chefin Annette Winkler lässt es sich nicht nehmen: Viele Manager treiben kräftig Sport. Alles nur Zufall oder macht das wirklich erfolgreicher im Job?

Mit Sport auch Sieger im Job werden. Quelle: Getty Images

Bei längeren Belastungszeiten von über einer Stunde bräuchte es also Nachschub, um das Energielevel zu halten. Fette hingegen sind ein idealer Energiespeicher. Sie liefern etwa das 2,5-fache an Energie im Vergleich zu Kohlenhydraten.

Einen entscheidenden Nachteil haben Fette jedoch: ihre Energie Verfügbar zu machen, kostet den Organismus Zeit. Weshalb sich der Anteil der Fettverbrennung erst mit voranschreitender Belastung erhöht. Je besser trainiert der Organismus ist, desto höher ist der Anteil der gewonnenen Energie aus Fetten.
Für Ausdauerathleten ist deshalb die Kombination aus Kohlehydraten und Fetten ideal!

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